Titelaufnahme

Titel
Baulogistik der Seestadt Aspern
Weitere Titel
Logistics of "Seestadt Aspern"
VerfasserBuxbaum, Christoph
GutachterSchobesberger, Gerald
Erschienen2015
Datum der AbgabeMai 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Auflagen / Magisratsabteilung / Messpunkt / Seestadt / Umweltverträglichkeitsprüfung
Schlagwörter (EN)Constraint / Magistrate-department / Point of measurement / Lake-city / Environmental compatibility test
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit widmet sich der Seestadt Aspern, einem neuen Stadtteil Wiens im 22. Bezirk, der sich momentan in der Ausführung und Entwicklung befindet. Sie ist eines der größten Bauprojekte Europas und wird in etwa 10500 Wohneinheiten bieten und eine große Anzahl an kleinen als auch industriellen Gewerbe beherbergen.

Die notwendigen Auflagen, die mit einem Projekt dieses Umfangs einhergehen, bringen jedoch nicht nur Positives. Ziel der Arbeit ist es, die Sinnhaftigkeit der einzelnen UVP Auflagen dieses Projektes zu erarbeiten.

Zentrale Frage: Wie sinnvoll sind die Punkte die den UVP-Auflagen entspringen?

Die Seestadt ist ein sehr "sauberes Vorhaben". Kaum Projekte jener Größe können einen so sauberen Ablauf vorweisen. Es kommt weder zu einer hohen Feinstaubbelastung im Umfeld, noch werden Anrainer durch hohe Geräuschkulissen gestört. Auch der Rest der Stadt wird von unnötigen Verkehrswegen geschont. Zwar sind die UVP Auflagen, die sich mit der Feinstaubbelastung beschäftigen sehr positiv für die Umwelt, jedoch nicht sehr sinnvoll für die Baufirmen, durch zusätzliche Aufwände und Restriktionen bei der Erreichbarkeit der Baustellen.

Baufirmen profitieren in der Seestadt von der internen Betonmischanlage, die beinahe autonom arbeitet. Abfälle und Aushubmassen werden zentral für alle Baufirmen verwaltet. Dabei werden geeignete Aushübe für Niveau Aufschüttungen oder für die Betonherstellung verwendet, was für billigen Beton für die Baufelder sorgt.

Die Verkehrsinfrastruktur stellt jedoch ein Problem dar. Sowohl für den Baustellenverkehr an sich, als auch für den Rest des Verkehrs rund um die Seestadt. Es kommt zu Staus, die vor allem die LKWs daran hindern pünktlich an ihren Ort des Einsatzes zu kommen. Ampelphasen und Abbiegespuren wurden nicht überdacht, beziehungsweise wurden auch keine neuen Einfahrtsmöglichkeiten geschaffen. Bezüglich Verkehrsaufkommen und Parkmöglichkeiten wäre es sinnvoll gewesen jene in den UVP- Auflagen zu berücksichtigen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is devoted to the "Seestadt Aspern", a new borough in Vienna's 22nd district, which is currently in development and construction. It is one of the biggest building projects of Europe and is going to inherit 10500 units to live in, such as a big amount of space for smaller, as well as industrial business.

The necessary logistics, that come with a project of this size, is not only of positive matters. Target of this thesis is to work out the Pros and Cons of such logistics and "UVP"- restrictions, to give view into the way everything is correlated.

The "Seestadt" is a very "clean project". Only few projects manage to have such a clean procedure. There is neither a high fine dust pollution, nor are residents affected by the noise that is generated. Even the rest of the city gets protected from unnecessary driveways. Even though the UVP restrictions regarding finde dust pollution work very positively on the surroundings, but for the construction companies they are not of much sense, because they mean more efforts as well as bad availabilty by vehicles.

Central question: How sensible are the points brought up in the UVP restrictions?

Construction companies profit from the concrete production site within the "Seestadt", which nearly works autonomically. Waste and digged soil are maintained internally for all the building sites. Soil gets reused for raising levels as well for the production of concrete, which delivers cheap concrete to the building sites.

The traffic-infrastructure is even though a problematic issue. Es well for the working companies, but also for the rest of Vienna's traffic next to the "Seestadt". There are a lot of traffic jams, that mainly affects trucks, which then can't be on time. Green-phases and turning lanes at traffic lights were not changed, as well as there were no new entering possibilites made. Regarding traffic and parking possibilities it would have been sensible to contain these in the UVP restrictions.