Titelaufnahme

Titel
Aspekte zum Kontrastsehen in der orthoptischen Praxis
Weitere Titel
Aspects of contrast sensitivity in the orthoptic practice
VerfasserWindhofer, Anna-Maria
Betreuer / BetreuerinSieger, Michaela ; Hirmann, Elisabeth
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kontrastsehen / Schwellenwertbestimmung / Dämmerungssehen / Kantenfilter / Kontrasttests
Schlagwörter (EN)Contrast sensitivity / Threshold assessment / Twilight vision / Edge Filter / Contrast Sensitivity Tests
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung des Kontrastsehens in der orthoptischen Praxis. Es werden die zentralen Fragen wozu das Kontrastsehen in der orthoptischen Praxis geprüft werden soll, womit das Kontrastsehen in der orthoptischen Praxis geprüft werden soll und welche Maßnahmen bei herabgesetztem Kontrastsehen gesetzt werden können, mittels Literatur aus diversen Datenbanken und Fachbibliotheken erörtert. Zu allererst werden die theoretischen Grundlagen des Kontrastes dargestellt. Hierbei wird zwischen dem physikalischen und dem physiologischen Kontrast unterschieden. Des Weiteren werden die Entwicklung der Kontrastempfindlichkeit und Faktoren, welche das Kontrastsehen beeinflussen, erklärt. In weiterer Folge wird auf die Wichtigkeit der Prüfung des Kontrastsehens in der orthoptischen Praxis eingegangen. Denn die Untersuchung der Kontrastempfindlichkeit ist nicht nur nützlich bei der Diagnosestellung und bei Verlaufskontrollen von Veränderungen der brechenden Medien, sondern auch bei Erkrankungen der Netzhaut, des Sehnervs und des visuellen Zentrums im Gehirn, sowie bei der Beurteilung des funktionalen Sehens von sehbehinderten Menschen und in der Verkehrs- und Arbeitsmedizin. Die Prüfung des photopischen und mesopischen Kontrastsehens kann mit diversen genormten Tests erfolgen. Bei herabgesetztem Kontrastsehen besteht die Möglichkeit, dass der Patientin, dem Patienten Kantenfilter verordnet werden. Außerdem wird empfohlen auf eine kontrastreiche Umgebungsgestaltung zu achten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the examination of contrast sensitivity in the orthoptic practice. Three central questions will be discussed by means of literature from various databases and specialized libraries: Why should contrast sensitivity be tested in orthoptic practice, how is it possible to examine the contrast sensitivity and how can reduced contrast sensitivity be improved? First of all, the theoretical background of contrast is shown. A distinction is made between the physical and the physiological contrast. Furthermore, the development of contrast sensitivity and factors affecting contrast sensitivity are explained. Subsequently, the importance of the examination of contrast sensitivity in the orthoptic practice is discussed. The examination of contrast sensitivity is not only useful in the diagnosis and follow-up of changes in the refractive media, but also for diagnoses on diseases of the retina, the optic nerve and the cortex. Furthermore it is important in the assessment of functional vision of visually impaired people and in the traffic and occupational medicine. The examination of the photopic and mesopic contrast sensitivity can be done with various standardized tests. If a patient has reduced contrast sensitivity, edge filters can be prescribed. It is also recommended to pay attention to a high-contrast designed environment.