Titelaufnahme

Titel
Kurze Schwangerschaftsintervalle - Problematik und Auswirkungen
Weitere Titel
Short interpregnancy intervals - problems and consequences
VerfasserDujmovits, Martina
GutachterWokurek-Biebel, Vera
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schwangerschaftsintervall / Frühgeburt / kongenitale Fehlbildungen / Geburtsgewicht / Stillen in der Schwangerschaft
Schlagwörter (EN)interpregnancy interval / preterm birth / birth defects / birth weight / breastfeeding during pregnancy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Problematik kurzer Schwangerschaftsintervalle. Ziel war mittels einer Literaturrecherche die Auswirkungen dieser auf Schwangerschaft, Geburt und Gesundheit von Mutter und Kind darzustellen und zu diskutieren.

Kurze Schwangerschaftsintervalle konnten mit einer Vielzahl negativer Auswirkungen auf den Fetus oder das Kind assoziiert werden. Zu diesen zählen kongenitale Anomalien, das Versterben des Kindes im Mutterleib oder in den ersten Wochen nach der Geburt, geringeres Geburtsgewicht, Frühgeburten und vorzeitige Blasensprünge. Mögliche negative Auswirkungen kurzer Schwangerschaftsintervalle auf die Mutter sind Blutungen im letzten Trimester, Anämie, puerperale Endometritis und eine erhöhte Sterblichkeitsrate.

Das Risiko für die beschriebenen Konsequenzen ist bei Schwangerschaftsintervallen unter 6 Monaten besonders hoch. Auch bei Intervallen zwischen 6 und 12 Monaten treten einige dieser Auswirkungen gehäuft auf.

Weiterstillen in der Schwangerschaft ist unbedenklich und mit keinen Gefahren für die Mutter, den Säugling und den Fetus assoziiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with short interpregnancy intervals. The purpose was to examine the effects of short interpregnancy intervals on pregnancy, birth and health of mother and child by performing a literature review.

Short interpregnancy intervals are associated with various adverse outcomes for the fetus or the baby. These include congenital anomalies, fetal or neonatal death, low birth weight, preterm birth and premature rupture of membranes. Possible adverse outcomes for the mothers due to short interpregnancy intervals are third trimester bleeding, anemia, puerperal endometritis and maternal death.

The highest risk of these consequences is given for interpregnancy intervals of less than 6 months. Some of them are also associated with intervals between 6 and 12 months.

Breastfeeding during pregnancy causes no problems and is not associated with risks for the mother, the nursed baby or the fetus.