Titelaufnahme

Titel
Ökonomisierung und Verbetriebswirtschaftlichung der Sozialen Arbeit
Weitere Titel
Marketization and Managerialism of Social Work
AutorInnenSalvenmoser, Tobias
GutachterKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ökonomisierung / Wiener Wohnungslosenhilfe / New Public Management / Ökonomisierungsdruck / Qualitätsmanagement
Schlagwörter (EN)Economization / Homeless / New Public Management / Economizational Pressure / Quality Management
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, über welche Wahrnehmungen

die interviewten Personen zu ökonomischen Strukturen, Methoden, Konzepten und

Arbeitsweisen innerhalb der Sozialen Arbeit sprechen. Es wird versucht, aktuelle

Geschehnisse, Erneuerungen und Dynamiken, welche die Soziale Arbeit betreffen, im

Kontext der Erzählungen mit ökonomischen Aspekten in Zusammenhang zu bringen. Ziel

dieser Forschungsarbeit ist die Dokumentation und Interpretation der Wahrnehmungen der

Interviewpartner_innen über die Auswirkungen wirtschaftlicher Veränderungen auf

Mitarbeiter_innen-Systeme, Organisationsstrukturen und fachliche Konzepte.

Zur Einführung in die Materie wird ein aktueller Stand der Forschung in Bezug auf

grundlegende Begrifflichkeiten, Ansätze und Theorien gegeben. Anschließend werden darauf

aufbauend die Interviews analysiert und versucht, implizite und explizite Aussagen zum

Thema Ökonomisierung der Sozialen Arbeit aufzuzeigen.

Bei der Auswertung der Interviews sowie bei der Aufbereitung des theoretischen

Hintergrunds, wurde deutlich, dass vermehrt ökonomische bzw. verbetriebswirtschaftlichende

Arbeitsweisen und Tendenzen innerhalb des Sozialen Bereichs Anklang finden. Dieser

prozessuale Wandel zeigt sich auch durch die zunehmende Etablierung von, für den Diskurs

innerhalb der Sozialen Arbeit eher neueren, Begriffen wie beispielsweise Managerialismus,

New Public Management, Wettbewerb, etc.

Im Laufe dieser Arbeit hat sich herausgestellt, dass ökonomische Konzepte bzw.

verbetriebswirtschaftlichende Tendenzen vermehrt Einzug in die Soziale Arbeit halten bzw.

die befragten Personen dies berichten. Unterschiede finden sich jedoch in Bezug auf den

Umgang mit diesem Ökonomisierungsdruck, sowohl in den verschiedenen Organisationen als

auch bei den Personen, die zu diesem Thema befragt wurden.

Zusammenfassung (Englisch)

This research study deals with the question of what kind of perception the interviewed people

have on economic structures, methods, concepts and working conditions within the social

realm. Its attempt is to connect current happenings, modernizations and dynamics which

consider social work by conducting interviews. The focus of this research study lies in the

documentation and also in the interpretation of the individual perception of the respondents

which provides information about consequences of economic changes on systems of

colleagues, organisational structures and professional concepts.

To get into the complex field, there is a status quo given of the research considering basic

theories, terms and definitions. In the following, assembled to the research, the interviews are

analysed to disclose implicit and explicit declarations on the topic of economisation of social

work.

Working on the analysis as well as writing the theoretical parts made it clear that economic

trends and working conditions are finding favour in the social sector to a greater extent. This

paradigm change is also distinguished by the increasing establishment of keywords like

Managerialism, New Public Management and Competition.

Finally, as a result of our research study, it has turned out that economic concepts are

increasing to find their way into social work. Differences related on how to handle this

phenomenon can be found in different organisations and by people who have been

interviewed.

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