Titelaufnahme

Titel
Der Stellenwert der Protonentherapie in der Radioonkologie bei Kindern und Jugendlichen – am Beispiel von cerebralen Tumoren
Weitere Titel
The value of proton therapy in radiation oncology for children and adolescents - in the example of brain tumors
VerfasserMissauer, Nora Maximiliane
GutachterStanek, Brigitte
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Protonentherapie / Radiatio / IMRT / Lebensqualität / Langzeitnebenwirkungen / akute Toxizitäten / Kinder / Hirntumore / Ependymom / Medulloblastom
Schlagwörter (EN)proton therapy / radiotherapy / IMRT / health-related quality of life / long-term effects / short term effects / children / brain tumor / ependymoma / medulloblastoma
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist, den klinischen Stellenwert der Protonentherapie für Kinder und Jugendliche mit Hirntumoren zu erarbeiten.

Durch die physikalischen Eigenschaften der Protonentherapie ist es möglich mehr gesundes Gewebe vor Dosis zu schützen, durch die Besonderheit des Bragg–Peaks, als mit konventioneller Radiatio. Weiters könnten durch die Dosiseinsparung im gesunden Gewebe, akute Nebenwirkungen sowie Langzeitnebenwirkungen reduziert werden. Ein Fünftel aller soliden Tumore bei Kindern sind Tumore des zentralen Nervensystems. Aus den zuvor genannten Gründen ergab sich folgende Forschungsfrage:

Welchen klinischen Stellenwert hat die Protonentherapie in der Radioonkologie für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Tumoren?

Um diese Frage zu beantworten muss man sich mit den Unterschieden in akuten Toxizitäten, von jungen Menschen mit Hirntumoren die mit Protonentherapie oder konventioneller Radiatio behandelt wurden, vertraut machen. Durch die Dosiseinsparung distal des Tumors könnte es zu weniger oder weniger stark ausgeprägten Langzeitnebenwirkungen kommen. Um festzustellen ob es einen klinischen Stellenwert der Protonentherapie in der Radioonkologie gibt, muss nach einem Unterschied in der Lebensqualität, der jungen Patienten und Patientinnen zwischen den beiden Behandlungsmethoden, gesucht werden.

Um die oben angeführte Frage zu beantworten wurde eine Online– und Offline–Literaturrecherche durchgeführt, diese basierte auf Studien, Lehrbüchern und Publikationen im Internet.

Die Protonentherapie hat eindeutig einen Stellenwert in der Radioonkologie in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit war es jedoch nicht möglich einen genauen Stellenwert zu definieren. Es fehlen derzeit vergleichende Studien zu den Themen akute Toxizitäten, Langzeitnebenwirkungen sowie Lebenqualität. Im aktuellen Forschungsstand vermisst man vergleichbare Daten zu diesem speziellen Forschungsfeld.

Zusammenfassung (Englisch)

Porpose of this bachelor thesis is to see if there is a clinical value of proton therapy for children and adolescents with brain tumours.

With the physical properties of proton therapy, one is able to spare more healthy tissue from radiation, than with conventional radiation, as it holds the specialty of the Bragg–peak. Furthermore, by emitting lower doses of radiation to healty tissue short–term and also long–term effects could be reduced. A fifth of all solid childhood tumours spread from the central nervous system. Therefore the main research question of this thesis is:

Wich clinical value has proton therapy as part of radiation oncology for children and adolescents with brain tumours?

To answer this questions one need to study if there is any differences in acute toxicities for young people with brain tumours, who have been treated with either proton therapy or conventional radiation therapy. Through tissue sparing distal of the tumour there could be fewer and minor long–term effects. To figure out whether there is a clinical value of proton therapy in radiation oncology, the distinction between the quality of life for these two treatment modalities for young patients has to be determined.

To answer the question above online and offline research was used. Literature from studies as well as textbooks and publications on the internet were used.

Proton therapy has definitly a value in radiation oncology for children and adolescents. However, there was no chance to define it any more throughout the extent of this bachelor thesis. There was no possibility to give a difinite answer to these sub–questions listed above; more comparative research studies needed to accurately pinpoint diffencenes in toxicities or long–term effects or quality of life. The current state of research needs comparable data in this special field.