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Title
Die konventionelle bildgebende Diagnostik prä-, intra- und postoperativ bei traumatischen Lendenwirbelsäulenverletzungen
Additional Titles
The conventional diagnostic imaging pre-, intra- and post-operative of traumatic lumbar spine injuries
AuthorRobisch, Daniela
Thesis advisorSpasic, Sabine
Published2015
Date of SubmissionApril 2015
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Traumatische Verletzungen / Lendenwirbelsäulenfrakturen / Operative Therapie / konventionelle Bildgebung / Methoden der operativen Therapie / Komplikationen nach operativen Eingriffen
Keywords (EN)traumatically injuries / lumbar spine fractures / surgical treatment / conventional imaging / Methods of surgical treatment / Complications after surgery
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die Wirbelsäule ist vor allem nach Verkehrsunfällen, Stürzen aus großer Höhe und bei polytraumatisierten PatientInnen von Verletzungen betroffen. Diese können sich von ligamentären oder muskulären Verletzungen bis zu ossären Frakturen erstrecken. Die richtige Klassifizierung der vorliegenden Verletzung ist essentiell um das weitere Vorgehen bestimmen zu können. Die erste Instanz zur Diagnosefindung ist nach wie vor das konventionelle Röntgen, jedoch muss zur korrekten Klassifizierung ein zusätzliches CT der Wirbelsäule angefertigt werden. Das MR spielt in der Traumatologie nur eine untergeordnete Rolle, jedoch eignet es sich hervorragend zur Diagnose von Weichteilverletzungen und zur Findung der richtigen Diagnose bei einer Diskrepanz zwischen der Klinik des/der PatientIn und den bereits erhobenen Befunden.

Die intraoperative Bildgebung ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus der Wirbelsäulenchirurgie. Sie ermöglicht präzises Arbeiten, welches gerade an solch komplexen Strukturen wie der Wirbelsäule notwendig ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich die bildgebende Technik stark weiterentwickelt. So wurden Geräte entwickelt, welche sowohl 2D- als auch 3D-Bilder während einer Operation ermöglichen, bei geringer Dosisleistung. Diese Geräte haben sowohl den Zeitaufwand als auch die Anzahl an Revisionsoperationen minimiert.

Ebenso wurden auch die Operationstechniken weiterentwickelt, wodurch mittlerweile minimal-invasive Eingriffe möglich sind. Dies reduziert nicht nur den Zeitaufwand einer Operation, sondern senkt auch die Inzidenz und Schwere postoperativer Komplikationen. Durch die eingeschränkte Sicht auf das Operationsgebiet ist die Bildgebung hierbei noch wichtiger geworden, da der/die OperateurIn nur durch Röntgenbilder die anatomischen Strukturen und die Instrumentierung sehen kann.

Durch die intraoperative 3D-Bildgebung kann theoretisch sogar auf ein postoperatives CT verzichtet werden, was in der Praxis aber noch nicht Standard ist. Zur Verlaufskontrolle dienen auch hier konventionelle Röntgenaufnahmen, welche in einem festgelegten Zeitabstand stattfinden müssen.

Abstract (English)

The spine is mainly injured by traffic accidents and falls from great heights and could be affected in polytrauma-injures. These can range from ligamentous or muscular injuries to bony fractures. The correct classification of these injuries is essential to be able to determine how to proceed. The first instance to diagnosis is still the conventional X-ray, but correct classification needs an additional CT of the spine. The MR plays in traumatology only a minor role, but it is well suited for the diagnosis of soft tissue injury and the creation of correct diagnosis of a discrepancy between the Department of the patient and the findings already levied.

Intraoperative imaging has become an indispensable part of the spine surgery. It enables precise work, which is particularly necessary in such complex structures such as the spinal column. In recent decades, the imaging technique has evolved considerably. So devices have been developed that enable both 2D and 3D images during surgery, at low dose rate. These devices have minimizes both the time and the rate of revision surgery.

Likewise, surgical techniques have also been developed, whereby minimal-invasive procedures are now possible. This not only reduces the time of surgeries, but also reduces the incidence and severity of postoperative complications. Due to the restricted view of the operative field, imaging is even more important in this case, because of surgeon can see the anatomical structures and instrumentation only by X-ray images.

By intraoperative 3D imaging can theoretically even waived a postoperative CT, which is not yet in practice standard. To monitor the progress of rehabilitation conventional radiographs must are taken, which take place within a specified time interval.

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