Titelaufnahme

Titel
Bend it like a woman. Emanzipatorische Aspekte im Frauenfußball
Weitere Titel
Bend it like a woman. Aspects of emancipation within women’s soccer
VerfasserFedermair, Mara
Betreuer / BetreuerinBaig, Samira
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frauenfußball / Fußball / Emanzipation / Frauenbewegung / Geschichte des Frauenfußballs / Maskulinität im Frauenfußball / Geschlechterdifferenzen / Gleichberechtigung / Männerdomäne Fußball / Homosexualität im Frauenfußball
Schlagwörter (EN)women’s soccer / soccer / emancipation / women’s movements / history of women’s soccer / masculinity in women’s soccer / gender differences / equality / soccer as a male preserve / homosexuality in women’s soccer
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ein emanzipatorisches Bestreben von Frauen im Kampf um Anerkennung und Akzeptanz von Frauenfußball ist offensichtlich. Die vorliegende literaturbezogene Bachelorarbeit beschäftigt sich mit einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive auf Rollen und Funktionen, die teilweise heute noch zu Stereotypisierungen führen, sowie mit männlichen und weiblichen Normen im Sport, die für Benachteiligungen ausschlaggebend sind. Die Erfolge der Frauenbewegungen, die in einer Wechselwirkung zu der Geschichte des Fußballs betrachtet werden, sollen aufgezeigt werden und auf gute Voraussetzungen für eine positive Entwicklung des Frauenfußballs hinweisen. Ein Fokus liegt auf der Beschreibung des Fußballs als fortwährende Männerdomäne, in die Frauen jedoch Schritt für Schritt eindringen. Die Inszenierung der Männlichkeit im Fußball ist aufgrund gesellschaftlichen Desinteresses am Frauenfußball jedoch weiterhin möglich. Einen weiteren Aspekt stellt die Eigenschaft der Maskulinität dar, die Fußball spielenden Frauen häufig zugeschrieben wird. Dieses sozial konstruierte Bild der maskulinen Frauen wird nun zunehmend von schönen, emotionalen Frauen abgelöst und medial präsentiert. Dennoch werden Fußballerinnen auch in der heutigen Zeit immer wieder mit gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung assoziiert – ein präsentes Thema, auf welches in dieser Arbeit Bezug genommen wird. Unverkennbar ist, dass eine Identitätsentwicklung und ein Gewinn von Selbstwert durch das Fußballspielen ermöglicht wird – wie Soziale Arbeit hierbei unterstützend und stärkend wirken kann, wird schlussendlich diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This literature-related bachelor thesis “Bend it like a woman – aspects of emancipation within women’s soccer” deals with efforts of emancipation in women’s fight for their acceptance and recognition in the field of women’s soccer. Perspectives of society concerning roles and functions of men and women that still lead to stereotypes are as well covered as masculine and feminine norms which can lead to discrimination within sports. The history of women’s soccer interacts with women’s movements and for this reason it is able to show successes and indicate good preconditions for a positive development of women’s soccer. Soccer as a male preserve, in which women find their way with increasing frequency, forms a focus of that thesis. Due to a societal lack of interest in women’s soccer, this staging of masculinity is still present. In addition, the masculinity often attributed to women in women’s soccer gets centred. Nowadays the image of emotional, beautiful women replaces the socially constructed view of masculine women. Nevertheless, female soccer players even today are associated with homosexual orientation repeatedly – an ever-present topic which is referred to in this thesis. Unmistakeably, playing soccer enables development of identity and gaining of self-esteem. The way social work is able to support and strengthen those topics, finally gets discussed.