Titelaufnahme

Titel
Steigerung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung. Österreich und Island im Vergleich
Weitere Titel
Increase of the participation of fathers in child care. Austria and Iceland in comparison.
VerfasserGaisbauer, Linda
GutachterKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2015
Datum der AbgabeSeptember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Familienpolitik / Island / Karenz / Kinderbetreuung / Kinderbetreuungsgeld / Väterbeteiligung / Väterkarenz
Schlagwörter (EN)family Policy / Iceland / Leave / Childcare / Childcare benefit / Participation of fathers / Paternity leave
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Fokus der Arbeit liegt auf den vom Staat ausgehenden förderlichen Maßnahmen zur Steigerung der Väterbeteiligung. Es wird vergleichend erörtert, ob die staatlichen Maßnahmen in Österreich und Island zu einer Steigerung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung führt. Inhaltlich ist die Arbeit auf die Zeitspanne ab 2000 in Island und ab 2002 in Österreich bis in die Gegenwart begrenzt. Ebenfalls begrenzt sich der Inhalt auf die Zeitspanne der ersten drei Lebensjahre des Kindes. Der Vergleich von Österreich und Island bietet dabei die Möglichkeit, sehr verschiedene Strategien, aber auch ihre sehr unterschiedlichen Ergebnisse miteinander zu vergleichen. Es kann festgestellt werden, dass beide Länder nach einer Steigerung der Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung streben. In Österreich zeigen sich die Maßnahmen nur geringfügig wirkungsvoll, obwohl viele Väter grundsätzlich einen Teil der Karenz übernehmen wollen, jedoch zu viele Hindernisse sehen, welche oft mit finanziellen Einbußen in Verbindung stehen. Österreich bietet im Gegensatz zu Island diverse geförderte Optionen zur Kinderbetreuung an. Dies gibt jedoch keine eindeutigen Signale zu einer gewünschten Steigerung der Väterbeteiligung. In Island waren seit dem Systemwechsel ca. 90% der Väter in Väterkarenz. Island hat sein Ziel der Steigerung der Väterbeteiligung vorwiegend durch eine ausreichende finanzielle Förderung und die Väterquote erreicht. Diese Punkte können vergleichend und zusammenfassend als förderlich gesehen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The work focuses on the measures of the state to support the increase of participation of fathers in childcare. The aim is to find out and compare how Austria and Iceland support fathers with the existing state systems. The paper focuses on the timespan from 2000 in Iceland and from 2002 in Austria until the present. The content of the paper is limited to the period of the first three years after the birth of the child. The comparison of Iceland and Austria offers the possibility to compare the different strategies and their very different results. It can be noted that both countries aspire to increase the participation of fathers in child care. In Austria, the measures are only marginally effective, although many fathers basically want to take over a part of the leave. But they see too many obstacles, which are often related with financial losses. Austria offers opposed to Iceland various options to sponsored childcare. Problematical is that this is no clear signal to the desired increase of participation from fathers in childcare. Since the system change in Iceland, about 90% of fathers were in paternity leave. Iceland has reached its goal of increasing the participation of fathers primarily by sufficient financial support and the father's quota. These points can be seen as beneficial for the participation of fathers in child care.