Titelaufnahme

Titel
Suizidprävention im Strafvollzug
Weitere Titel
Suicide Prevention in Prisons
AutorInnenSchügerl, Katharina
GutachterWeidinger, Bettina
Erschienen2015
Datum der AbgabeAugust 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Suizid / Prävention / Salutogenese / Biopsychosoziales Krankheitsmodell / Gesundheit / Justizanstalt / Straftat / Gefangene / Inhaftierung / Depression / Soziale Netzwerke
Schlagwörter (EN)suicide / prevention / salutogenetic / health / prison / crime / depression
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Selbsttötung von Strafgefangenen, der möglichst raschen Erkennung des Suizidrisikos und möglichen Maßnahmen zur Suizidprävention in österreichischen Justizanstalten. Das salutogenetische Gesundheitsmodell sowie das biopsychosoziale Krankheitsmodell sind für die Soziale Arbeit aktuell und beschreiben die ganzheitliche Betrachtungsweise von Suizidalität, Gesundheit und Krankheit. Die Zahlen zum Thema Suizid sprechen eine klare Sprache, Personen in Gefangenschaft sind um ein Vielfaches mehr gefährdet suizidal zu werden. Anzeichen für die Suizidgefährdung eines Häftlings müssen rasch erkannt und Maßnahmen zur Stabilisierung der psychischen Situation der Person eingeleitet werden. Risikofaktoren für Personen in Haft stellen vor allem der psychische Stress durch die ungewohnte Situation und eventuell auftretende Einsamkeit dar. Suizid muss von Suizidversuchen abgegrenzt, darf jedoch nicht unabhängig betrachtet werden, da einem Suizid oftmals ein Suizidversuch vorangeht. Prävention ist in Bezug auf selbstverletzendes und suizidales Verhalten unerlässlich. Die Zellengestaltung und das Pflegen sozialer Kontakte innerhalb und außerhalb der Haftanstalt stellen wichtige Punkte in der Suizidprävention dar. Ebenso die sinnvolle Beschäftigung während des Tages sowie Sport tragen einen Beitrag zur Suizidprävention bei.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with suicide of prisoners, the fastest possible detection of suicide risk and possible measures for suicide prevention in Austrian prisons. The salutogenic health model and the biopsychosocial model are currently for social work and describe the holistic approach of suicidality, health and disease. The figures about suicide speak for themselves; people in captivity are many times more at risk suicidal. Signs of the risk of suicide of an inmate must be identified quickly and measures to stabilize the psychological situation of the person to be initiated. Risk factors for people in traps are especially the psychological stress caused by the unusual situation and possible solitude. Suicide has accrued of suicide attempts, but must not be considered independently, since a suicide often precedes a suicide attempt. Prevention is essential in terms of self-injurious and suicidal behavior. The cell design and maintain social contacts inside and outside prison are important for suicide prevention. Work and sports also wear contribute to suicide prevention.

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