Titelaufnahme

Titel
Systeme im Wahnsinn - Wahnsinn im System - Systemtheoretische Überlegungen zur Unterbringung "geistig abnormer" RechtsbrecherInnen in Österreich
Weitere Titel
Systems of madness - Madness of systems - System theoretical considerations for housing of "mentally abnormal " lawbreakers in Austria
VerfasserSiebenhofer, Miriam
Betreuer / BetreuerinPlaschka, Ulrike
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)geistig abnorme RechtsbrecherInnen / Interdisziplinarität / Kommunikation / Maßnahmenvollzug / Sozialarbeit / Systemische Schleife / Systemische Sozialarbeit / Systemtheorie / Vorbeugende Anhaltung / Wahnsinn / zeitlich unbegrenzte Unterbringung
Schlagwörter (EN)communication / dangerously disturbed offenders / enforcement of measures / interdisciplinarity / madness / preventive arrest / social work / systemic social work / systems theory / temporally unlimited arrest
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird die Systemtheorie als Methode für eine Analyse des österreichischen Maßnahmenvollzugs herangezogen. Insbesondere der Aspekt der zeitlich unbegrenzten Anhaltung von als „geistig abnorm“ bezeichneten RechtsbrecherInnen wird vor dem Hintergrund systemtheoretischer Grundgedanken betrachtet. Im Zentrum des Interesses steht dabei, wie die Möglichkeit der vorbeugenden Unterbringung auf die Systeme Gesellschaft, Profession, Familie und Individuum wirkt. Gefragt wird zudem nach den Möglichkeiten und auch Grenzen systemischer Sozialarbeit im Zusammenhang mit den sehr komplexen Fragestellungen zu der Thematik des Umgangs mit psychisch kranken StraftäterInnen.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper uses Niklas Luhmann's systems theory to analyse the Austrian system of executing measures, particularly the measure of holding dangerously disturbed offenders under arrest without temporary limitations. Special focus will be placed on the effect of a preventive arrest for systems of society, profession, family and the individual. The paper concludes with a discussion of the potentials and restraints of systemic social work against the backdrop of dealing with mentally ill and dangerous offenders.