Titelaufnahme

Titel
Frauen als Opfer sexueller Gewalt - eine feministische Reflektion der Gesellschaft
Weitere Titel
Women as victims of sexual violence - a feminist reflection of society
VerfasserSollan, Iris
GutachterBaig, Samira
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sexuelle Gewalt / Feminismus / Strukturelle Gewalt / Social Media / weibliche Opfer / Gesellschaft / Vorurteile
Schlagwörter (EN)sexual violence / feminism / structural violence / social media / sexual abuse / society / female victims / prejudice
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Opfern sexueller Gewalt und den Schwierigkeiten, die sich durch die Vorurteile der Gesellschaft für den Strafprozess und den Umgang mit den Opfern ergeben. Anhand einer feministischen These wird erklärt, wieso sexuelle Gewalt in modernen Gesellschaften immer noch weitgehend toleriert sowie akzeptiert wird. Dabei werden aktuelle österreichische Statistiken verwendet, die die Missstände im Hinblick auf Anzeigen und folgende Verurteilungen aufzeigen. Die gesellschaftlichen Vorurteile, die unter anderem zu dem Mangel an Anzeigen sowie Verurteilungen führen, werden durch feministische Aspekte erklärt, die auf der Annahme basieren, dass strukturelle Gewalt gegen Frauen immer noch weitläufig verbreitet ist. Um Verbesserungsvorschläge zu präsentieren, wird nicht nur ein Blick auf das Beratungssetting, auf Einrichtungen sozialer Arbeit, auf das Justizsystem und Polizeiarbeit, sondern auch auf Social Media und die Gesellschaft geworfen. Social Media wird hier als Versuch des Empowerments für die Opfer sexueller Gewalt verwendet und als Möglichkeit genützt weltweite Aufklärungsarbeit zu leisten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis concerns the victims of sexual violence; the complications that arise from societies prejudices regarding a criminal trial and their treatment as a result of these criminal proceedings. It is written according to feminist theories explaining why sexual violence can be seen to be tolerated or at times accepted by a modern society. Current Austrian statistics are used to show inadequacies in both police reporting and conviction rates, both in quantity and quality. Society’s prejudices are partly responsible for the short comings in these areas. This is explained by feminist ideology based upon the hypothesis that there is structural violence towards women occurring commonly. These failures of the treatment of women lead to suggestions for improvement in areas such as institutions of social work, counselling, and the justice system but also social media and societal reform itself. Through social media the concept of empowerment for victims of this sexual violence is explored and used as an opportunity for worldwide education.