Titelaufnahme

Titel
Dokumentation in der Sozialen Arbeit und ihre Potentiale und Risiken
Weitere Titel
Documentation in Social Work and its potentials and risks
VerfasserZauner, Antonia
Betreuer / BetreuerinDiebäcker, Marc
Erschienen2015
Datum der AbgabeAugust 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Dokumentation / Legitimation / Wirklichkeitskonstruktion / Fachlichkeit / Ambivalenzen / Etikettierung / Steuerung / Kontrolle / Riskmanagement / Transparenz / Selbstreflexion
Schlagwörter (EN)Documentation / Legitimization / construction of “reality” / Conflict / Labeling / Controlling / Riskmanagement / Transparency / Self-reflection
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Dokumentation in der Sozialen Arbeit ist mehr als eine administrative Tätigkeit. Sie erfüllt eine Vielzahl an Funktionen, welche sich je nach Setting, Zweck, Auftrag und Zieldefinition, unterschiedlich gestalten. Diese Funktionen geraten, so die These, immer wieder miteinander in Konflikt, wodurch sie Spannungsfelder erzeugen, welche auch wesentliche Ambivalenzen Sozialer Arbeit selbst widerspiegeln. Zwei Aspekte treten in der Auseinandersetzung mit Dokumentation in der Sozialen Arbeit besonders hervor: die Legitimation von Akteur_innen in unterschiedlichen Kontexten der Sozialen Arbeit, sowie die Konstruktion von spezifischen „Wirklichkeiten“ durch Dokumentation – anhand dieser Aspekte werden Potentiale und Risiken von Dokumentation in der Sozialen Arbeit diskutiert. Diese Arbeit hat damit einerseits zum Ziel auf die Komplexität des Themas Dokumentation hinzuweisen und soll andererseits Interesse wecken für weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung und Diskussion. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass gewisse Widersprüche nicht auflösbar sind. Für die Entwicklung von Dokumentationskonzepten, welche die Interessen von Klient_innen im Auge behalten, bedarf es einer fachlichen Debatte die diese Widersprüche in die Diskussion mit aufnimmt.

Zusammenfassung (Englisch)

Documentation in social work is more than an administrative task. It fulfills numerous functions which can present themselves differently according to setting, purpose, assignment and goal. The hypothesis is that where functions clash, conflicts erupt which mirror the crucial ambivalences of social work. Two aspects are especially prevalent in documenting social work: the legitimization of participants in various contexts of social work, as well as the construction of “reality” through documentation. These features are discussed with regard to their risks and potentials in social work environments. On the one hand, the present thesis aims to shed some light on the complexity of the topic, and on the other hand, it wants to raise interest in the topic to further scientific discussions in the field. While certain inherent problem areas cannot be resolved, the development of documentation concepts which focus on the needs of clients should be part of a debate which does not shy away from conflicts.