Titelaufnahme

Titel
Postpartale Depression
Weitere Titel
Postpartum Depression
VerfasserGrosova, Janette
Betreuer / BetreuerinWeidinger, Bettina
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuli 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Postpartale Depression / Schwangerschaft / Geburt / Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)Postpartum Depression / Pregnancy / Birth / Social Work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Über die Rolle der Sozialen Arbeit und anderer Professionen bei der Behandlung postpartaler Depression.

In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden welchen Herausforderungen Mütter, die von postpartaler Depression (PPD) betroffen sind, nach der Geburt gegenüberstehen. Es soll recherchiert werden, welche Aufgaben die verschiedenen Professionen wie Hebammen, GynäkologInnen, PsychotherapeutInnen und vor allem SozialarbeiterInnen für eine adäquate Lebensbewältigung übernehmen können.

Viele betroffene Frauen erfahren kein Verständnis und keine Unterstützung von ihrem sozialen Umfeld, da erwartet wird, dass eine Mutter sich fürsorglich um ihr Neugeborenes kümmert. Das Wissen über die postpartale Depression ist in breiten Bevölkerungsschichten noch nicht ausreichend verfügbar, sodass Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen nicht hinreichend und vor allem nicht rechtzeitig gesetzt werden. Mütter werden bei einer PPD meist von großen Schuld – und Schamgefühlen geplagt, weil sie sich aufgrund ihrer Problematik nicht um ihr Baby kümmern können, und sind mit der Situation überfordert. Diese Arbeit soll aufzeigen, welche besondere Aufgabe hier die soziale Arbeit hat, um betroffenen Frauen wieder ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

On the role of social work and other professions in the treatment of postpartum depression.

This paper shows which challenges mothers with postpartum depression (PPD) have to handle. It was part of the research which the main tasks for professional workers such as midwives, obstetricians, gynaecologists, psychotherapists and especially social workers are. Most of the affected women don’t experience any understanding or help from their social environment. This is because of the majority’s view that a woman should care for her new-born lovely. Within the most population strata PPD is unknown. That’s why help and support is not easy to find for a mother – and if it’s found it is often too late. Women with PPD are often challenged with shame and guilt feelings, because they are not able to care for their babies. This paper will show which special tasks social work has to fulfil in order to support affected women and to help them to get back into a self-determined life.