Titelaufnahme

Titel
„Die unterdrückte Muslima“
Weitere Titel
“The oppressed Muslima“:
AutorInnenNickel, Katharina
GutachterKeil, Sylvia
Erschienen2015
Datum der AbgabeDezember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Berufliche Haltung / Empowerment / Islam / Muslimin / Migration / Gesellschaft
Schlagwörter (EN)Professional position / Empowerment / Islam / Muslima / Migration / Society
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der demografischen Entwicklungen in Österreich ist klar, dass der muslimische Bevölkerungsanteil in den nächsten Jahren wachsen wird. Seit geraumer Zeit wird nun aber eine teils sehr heftige Debatte über die Unterdrückung der islamischen Frau, in Verbindung mit der allgemeinen Annahme, dass Anhänger jener Religion gewalttätig, rückständig und integrationsunwillig seien, geführt. Andererseits ist Empowerment, welches seinen AdressatInnen auf Augenhöhe begegnen möchte und zu einer Selbstbefähigung zur eigenen Lebensgestaltung und Partizipation verhelfen möchte, zu einem zentralen Thema und zu einer Forderung der Sozialen Arbeit geworden. Dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Frage wie man eine berufliche Haltung erlangen kann, die die öffentliche Debatte nicht unreflektiert in das Arbeitsumfeld übernimmt und muslimische Frauen somit automatisch zu Opfern stilisiert. Einerseits wird der Fokus auf den dafür nötigen reflexiven Prozess gelegt und der Versuch gestartet, eine Hilfestellung in Form eines Leitfadens zu entwickeln. Anderseits wird das öffentliche Bild der unterdrückten Muslima anhand von Fakten und weiterführenden Überlegungen einer Prüfung unterzogen mit dem Ziel es zu relativieren und die Bedeutung für eine empowermentfördernde berufliche Haltung abzuleiten.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian demographic developments of the past years make it clear, that the Muslim part of our society is growing. But for quite some time there has been a very emotional and aggressive debate about the oppression of Muslim women. The public view seems to describe Islam as violent, backward and not willing for integration. On the other hand, empowerment and its call for equality, participation and independent conduct of life have become important demands in context of social work. This thesis circles around the question, which steps have to be taken to develop a professional position that does not pick up negative assumptions and doesn’t automatically believe, Muslim women are always victims. Central aspects are the necessary critical process of reflection including an attempt to develop a short guideline as assistance for doing so. Additionally the public of the oppressed Muslim woman is reviewed on the basis of facts with the aim of relativisation and describing the importance for empowerment.

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