Titelaufnahme

Titel
Freiwilligenarbeit und Soziale Arbeit. Ein Verdrängungsprozess?
Weitere Titel
Voluntary Work and Social Work. A Predatory Competition?
VerfasserRainer, Markus Wolfgang
GutachterMelinz, Gerhard
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit / Ehrenamt / Freiwilliges Engagement / Bürgerschaftliches Engagement / Ökonomisierung / Verdrängungsprozess
Schlagwörter (EN)social work / voluntary work / volunteering / civic engagement / predatory competition
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Soziale Arbeit und Freiwilligenarbeit stehen in Österreich schon immer in einem engen Verhältnis zueinander. Dies liegt an der Tatsache, dass viele Organisationen der Sozialen Arbeit aus freiwilligem Engagement hervorgegangen sind und im Laufe der Zeit professionalisiert wurden. Aufgrund dieser Professionalisierung kam es zu einer Stagnation des klassischen Ehrenamts. Mittlerweile gibt es neue Wege der Freiwilligenarbeit, es gibt eine Politik die bürgerschaftliches Engagement fördert. Diese Form der Engagementpolitik wird europaweit forciert und soll in wirtschaftlich angespannten Zeiten vermehrt die BürgerInnen in die Pflicht nehmen und den Wohlfahrtsstaat entlasten. Dadurch kann es auch bei professionellen SozialarbeiterInnen zu Rationalisierungsängsten kommen. Diese Bachelorarbeit versucht eine Antwort auf die Frage zu finden, ob diese Ängste gerechtfertigt sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The paper „Voluntary Work and Social Work. A Predatory Competition?“deals with the close relation between volunteering and professional social work in Austria. Many social organizations were founded by volunteers and have become more and more professional.As a result the traditional voluntary work in Austria (the so called “Ehrenamt”) stagnates. Nowadays there is a new form of volunteering, the so called civic engagement. Forcing civic engagement is a policy all over Europe and should help the welfare state in financial complicated times. The citizens should participate more in the social system and should take responsibility for each other.

Because of this policy professional social workers could be scared of rationalization. This paper tries to find an answer, if the competition in Austria is predatory or subsidiary.