Titelaufnahme

Titel
Analyse der erforderlichen Kriterien von Healthcare Apps in Hinblick auf die Motivation zum selbstständigen Training bei postpartaler Inkontinenz
Weitere Titel
Analysis of the criteria required for healthcare apps in respect of the motivation for independent training in case of postpartum stress incontinence
VerfasserAndert, Iris
GutachterStrauss, Michaela
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Problemaufriss

1.2 Zentrale Fragestellung

1.3 Physiotherapeutische Relevanz

1.4 Hypothesen

1.5 Aktueller Wissensstand

2. ZENTRALE BEGRIFFE

2.1 Stressinkontinenz

2.2 Beckenboden

2.3 Rückbildungsphase

3. GRUNDLAGENWISSEN

3.1 Pathophysiologie postpartaler Stressinkontinenz

3.1.1 Pathophysiologie bei neuromuskulären Verletzungen

3.1.2 Pathophysiologie bei Verletzungen des Bindegewebes

4. GUIDELINES ZUR THERAPIE BEI STRESSINKONTINENZ

4.1 Informieren und Beraten

4.2 Allgemeine Belastbarkeit steigern

4.3 Belastbarkeit des Beckenbodens steigern

5. BESONDERHEITEN BEI DER THERAPIE VON PATIENTINNEN POSTPARTUM

6. METHODIK

6.1 Suchstrategie

6.2 Ein- und Ausschlusskriterien

7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

8. INHALTSVERZEICHNIS BAC 2

9. ZEITPLAN BAC 2

10. LITERATURVERZEICHNIS

11. VORLÄUFIGES LITERATURVERZEICHNIS BAC 2

In Österreich leiden rund 26 % der Frauen und 5 % der Männer an Inkontinenz. Frauen sind öfter betroffen als Männer, da der Beckenboden bei einer Schwangerschaft und Ge-burt belastet wird und dadurch oft postpartale Stressinkontinenz auftritt.

Unter anderem durch die Belastung des BB bei der Geburt, hormonelle Veränderungen während der SS, die zu einer gesteigerten Dehnfähigkeit der Muskulatur führen, und auf-grund des hohen intraabdominalen Drucks durch das Wachsen des Uterus kommt es postpartal häufig zu SI.

Ein regelmäßiges Beckenbodentraining während der SS und nach der Geburt hilft vor-beugend und kann bereits bestehende Symptome verbessern. Die betroffenen Mütter befinden sich jedoch in einer neuen Situation, in der es oft schwer ist, kontinuierlich Übungen auszuführen, da sie mit der Pflege des Neugeborenen beschäftigt sind.

Es wurde beobachtet, dass die Motivation, ein regelmäßiges Übungsprogramm durchzu-führen, bei einigen Personen durch den Einsatz von Apps gesteigert werden konnte.

Smartphones und die Benutzung von Apps werden immer populärer. Es sind bereits einige Apps auf dem Markt, die zur Unterstützung beim Training der Beckenbodenmuskulatur benutzt werden können, jedoch wurden diese noch nicht aus physiotherapeutischer Sichtweise begutachtet.