Titelaufnahme

Titel
Der Einsatz klinischer Tests zur Untersuchung der Rotatorenmanschette
Weitere Titel
The use of clinical tests for the examination of the rotator cuff
VerfasserApel-Gritsch, Sabine
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Einführung von Bachelor 1 enthält allgemeinen Informationen über das Schultergelenk, Rotatorenmanschettenpathologien und deren Ursachen für eine Rotatorenmanschettenläsion bzw. die Auswirkung auf die Rotatorenmanschette.

Im Teil der PT Relevanz wird die Schwierigkeit der Untersuchung des Schultergelenkes betont, wie auch die Voraussetzung einer genauen Untersuchung, um Pathologien der Rotatorenmanschette festzustellen sowie eine entsprechende Behandlung erstellen zu können. Klinische Tests sind ein wichtiger Beitrag in der Untersuchung zur Ermittlung von Pathologien in der Rotatorenmanschette. Es handelt sich dabei um Provokationstests anhand derer Schmerz und Kraft untersucht wird. Viele klinische Tests wurden mit dem Anspruch beschrieben, die diagnostische Genauigkeit zu verbessern und selektiv einzelne Strukturen zu testen. Es bestehen aber einerseits oft Unklarheiten über deren Durchführung und andererseits über die Interpretation der Ergebnisse. Eine isolierte Aktivierung eines Muskels ist aufgrund der neuromuskulären Organisation nicht möglich. Eine Untersuchung ist oft schwierig, weil Dysfunktionen zu Schmerzen oder Schwäche oder beides führen. Weiters kann eine schmerzhafte Struktur und ein auslösender Faktor an unterschiedlichen Stellen liegen. Spezifität und Sensibilität sind einfache Kennzahlen klinischer Tests und geben Auskunft über deren diagnostischen Genauigkeit. Beides wird seit Jahrzehnten verwendet, um den Nutzen der Tests zu bestimmen und eine Hilfestellung in der Auswahl der Tests zu geben.

Zielsetzung der Bachelorarbeit ist im Teil 2 der Bachelorarbeit die Aussagekraft von bestimmten klinischen Tests im Zusammenhang mit Rotatorenmanschetten Pathologien zu vergleichen hinsichtlich deren Merkmale Spezifität und Sensibilität, um daraus einen Rückschluss über deren sinnvollen Einsatz in der Untersuchung zu ziehen.

Es wurden folgende Bergriffe definiert: 1) Sensibilität ist ein Wert, der hilfreich ist, um eine Pathologie auszuschließen. Ist dieser Wert hoch, kann man sich bei einer negativen Testung darauf verlassen, dass eine Pahtologie nicht vorhanden ist. 2) Spezifität ist ein Wert, der hilfreich ist, um eine Pathologie einzuschließen. Liegt ein positives Testergebnis vor und die Spezifität ist hoch, kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass eine Pathologie vorliegt. 3) Die Rotatorenmanschette umfasst Muskeln die einerseits für die Bewegung, andererseits zur Stabilisation des Glenohumeralen Gelenkes beiträgt.

In der Arbeit wurde festgelegt, dass eine nicht-emprisiche Forschungsarbeit durchgeführt wird. Es werden deutsch- und englischsprachige Studien und Artikel verwendet aus Journalen, Magazinen und Fachbüchern. Diese wurden in verschiedenen Online-Datenbanken eruiert. Es handelt sich um Studien, die im Volltext frei zugänglich waren oder von den Autoren kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.

In der Bachelorarbeit 2 sollen folgende klinische Tests untersucht werden: Belly Press Test/Napoleon Test

Lift-off Test, Innenrotations-Lag Sign, Belly-off Test, Bear-hug Test, Außenrotations-Lag Sign, Dropping Sign, Hornblower Sign, Full-Can Test, Empty-Can /Jobe Test. Alle anderen Muskeltest zur Untersuchung der Rotatorenmanschette oder der Schulter werden nicht berücksichtigt bzw. handelt es sich auch nicht um eine biomechanische Analyse. Zu Beantwortung der Fragestellung werden Studien herangezogen, die einzelne klinische Tests untersuchen und evaluieren. Zusätzlich werden Studien verwendet die klinische Untersuchungen der Rotatorenmanschette dokumentieren und in dem Zusammenhang klinische Tests verwenden bzw. auch elektromyographische Untersuchungen, um die Gültigkeit der Tests zu evaluieren.