Titelaufnahme

Titel
Mit der richtigen Balance sturzfrei durch den Alltag in der Geriatrie : Yoga als Sturzprophylaxe
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Mit der richtigen Balance sturzfrei durch den Alltag in der Geriatrie Yoga als Sturzprophylaxe
AutorInnenDötzl, Laura
GutachterPilsl, Elisabeth
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Stürze stellen ein Hauptproblem in der Geriatrie dar. Etwa ein Drittel der pflegebedürfti-gen Personen im höheren Lebensalter weist ein erhöhtes Sturzrisiko auf.1

Das bedeutet, dass jeder dritte über 65-Jährige und jeder zweite über 80-Jährige mindes-tens einmal jährlich stürzt.2 Zudem steigt die Sturzanzahl exponentiell mit dem Alter.1 60% der Betroffenen ziehen sich eine durch den Sturz bedingte Verletzung zu.3 Diese körperlichen Folgen werden häufig auch von psychosozialen Effekten begleitet.2

Die Angst erneut zu stürzen lässt das Selbstvertrauen schwinden, sodass die Betroffenen ihre körperlichen Aktivitäten reduzieren. Inaktivität und Immobilität führen gleichzeitig zu einer Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit und begünstigen somit wiederum das Sturzrisiko.4

Die reduzierte körperliche Aktivität und Muskelkraft sowie eine mangelnde posturale Kon-trolle stehen in großem Zusammenhang mit der Tatsache, dass älterer Personen ein er-höhtes Sturzrisiko aufweisen.10 Zusätzlich zeigen sich Veränderungen im Gangbild, wel-che mit rezidivierenden Stürzen in Verbindung gebracht werden.6 Maßnahmen zur Ver-besserung der posturalen Kontrolle, der Beweglichkeit, der Muskelkraft sowie der Gang-sicherheit können daher zur Sturzprophylaxe eingesetzt werden.4

Darüberhinaus können extrinsische und intrinsische Faktoren Stürze verursachen. 50% der Stürze bei über 80-Jährigen lassen sich auf intrinsische Faktoren zurückführen.7

Yoga ist eine alternative Form zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit, Muskelkraft und Gangsicherheit bei jungen Personen. Schmid et al.9 wendeten Yoga auch bei älteren Menschen an und konnten positive Effekte erzielen.9

Es kann daher folgende zentrale Fragestellung abgeleitet werden: Inwiefern kann ein Yo-ga Training bei geriatrischen Patienten und Patientinnen sinnvoll zur Sturzprophylaxe eingesetzt werden?

Die Physiotherapie hat in der Geriatrie einen hohen Stellenwert. Es soll die Mobilität der Betroffenen gewährleistet und rezidivierende Stürze verhindert werden. Durch die Zu-nahme der Sturzanzahl und den damit verbundenen Verletzungen werden die Kosten im Gesundheitssystem in den nächsten Jahren ansteigen. Sturzpräventive Maßnahmen können nicht nur das Gesundheitssystem entlasten, sondern auch die persönliche Le-bensqualität steigern.7

Dazu kann in der Physiotherapie an den intrinsischen Faktoren angesetzt werden. Denn körperliche Aktivität und regelmäßiges Training verbessern die posturale Kontrolle, beu-gen Stürzen vor und unterstützen den gesamten Organismus. Yoga ist eine spezifische Form der Bewegung und liefert ebenfalls einen positiven Input für das physische, mentale und emotionale Wohlbefinden.8

Es kann die Muskelkraft und Beweglichkeit der betroffenen Personen verbessern und somit Einfluss auf die Aktivitäten im täglichen Leben nehmen sowie die dynamische pos-turale Kontrolle der über 60-Jährigen beeinflussen.5 Yoga ist leicht zu lernen und kann sowohl von älteren Menschen als auch von kranken und körperlich beeinträchtigen Per-sonen ausgeübt werden.6 Durch den Einsatz von Yoga können zusätzlich positive Ne-beneffekte auf das Organsystem erzielt werden, welche wiederum die Lebensqualität verbessern und somit auf das Sturzrisiko Einfluss nehmen.10 Die Kombination aus den spezifischen Ausgangspositionen und dem Atmen machen die Effekte sowie das Grund-prinzip des Yogas erfolgreich.11

1. Einführung

1.1. Die zentrale Fragestellung

1.2. Physiotherapeutische Relevanz

1.3. Ziel der Arbeit

1.4. Methodik

2. Zentrale Begriffe

2.1. Geriatrie

2.2. Sturz

3. Sturzhintergrund als Sturzprophylaxe bei geriatrischen Patienten

3.1. Sturzfolgen

3.2. Ursachen

3.2.1 Gleichgewicht

3.2.2 Muskelkraft

3.2.3 Beweglichkeit

4. Yoga

4.1. Yoga Formen

4.2. Effekte des Yoga

4.3. Kontraindikationen

4.4. Yoga in der Geriatrie

Literaturverzeichnis

Zeitplan

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

5 Ausblick auf die Bachelorarbeit 2

6 Eidesstaatliche Erklärung

Statistik
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