Titelaufnahme

Titel
Die Spezifität und Sensitivität klinischer Tests zur Erstellung der Diagnose Superior Labrum Anterior Posterior (SLAP) Läsion
Weitere Titel
Specifity and Sensitivity of Clinical Tests for the Diagnosis of Superior Labral Anterior Posterior (SLAP) Lesion
AutorInnenKalthoff, Kerstin
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Schultergelenk des menschlichen Körpers stellt das Gelenk mit dem größten Bewegungsradius dar. Durch die geringe knöcherne Führung des Humeruskopfes in seiner Gelenkspfanne – dem Glenoid – ist diese große Bewegungsfreiheit gegeben. Stabilität in den verschiedenen Gelenkspositionen erhält das Gelenk durch ein kompliziertes Zusammenspiel von Muskel-, Sehnen- und Bandstabilisatoren. Durch den komplexen anatomischen Aufbau der Schulter bietet sie jedoch Angriffsfläche für eine Vielfalt an möglichen Fehlfunktionen, Fehlstellungen, Dysbalancen, Verletzungen und Degenerationen.

Die SLAP (Superior Labrum Anterior Posterior) - Läsion der Schulter ist eine erworbene pathologische Ablösung des Labrums vom Glenoid im Bereich des Ankers der langen Bizepssehne. Die Verletzung involviert – neben dem Ablösen des superioren Labrums von der Fossa glenoidale – eine Läsion der langen Bizepssehne in ihrer Verankerung. Diese zwei anatomischen Strukturen stabilisieren den Humeruskopf in seiner Gelenkspfanne besonders in einer abduzierten und nach außen rotierten Position. Eine SLAP-Läsion kann zur Instabilität, Schmerz und zum Funktionsverlust der Schulter führen und zeigt sich gehäuft bei Sportlern und Sportlerinnen die Überkopfsportarten ausüben. Sie ist typischerweise traumatisch bedingt, doch auch das Alter spielt eine Rolle in der Ätiologie der SLAP-Läsion.

Die Diagnosestellung durch klinische Tests ist sehr schwierig, da sich diese Läsion sehr unterschiedlich darstellt und oftmals mit anderen pathologischen Veränderungen der Schulter kombiniert ist. Dennoch nimmt die manuelle Untersuchung der Schulter eine zentrale Stellung in der Differentialdiagnose ein. In den vergangen Jahren wurde eine Vielzahl an sensitiven und spezifischen klinischen Tests entwickelt.

Für die manuelle Diagnostik der SLAP-Läsion stehen dem Untersucher / der Untersucherin eine Vielzahl klinischer Tests zur Auswahl. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen bei Patienten und Patientinnen mit Schulterproblematiken beruht oftmals auf daraus resultierenden Ergebnissen. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Tests auszuführen sind und wie ihre Ergebnisse bezüglich ihrer Aussagekraft zu interpretieren sind.

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