Titelaufnahme

Titel
Kinderfuß und Kinderschuh: Die Auswirkungen einer inadäquaten Schuhversorgung auf das Fußgewölbe bei : Kindern.
Weitere Titel
Kids feet and kids shoes: The impacts of an inappropriate footwear on the longitudinal foot arch of children.
AutorInnenLanz, Victoria
GutachterZajicek, Monika
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit 1 beinhaltet eine kurze Einleitung, welche den Problemaufriss, die zentrale Fragestellung, Hypothesen, Ziele und die Physiotherapeutische Relevanz behandelt. Weiters wurden zentrale Begriffe wie die Fußentwicklung, Fußfehlstellungen, Fußschäden und die Kriterien einer optimalen Schuhversorgung definiert. Der aktuelle Wissensstand wurde zusammengefasst und die Methodik beschrieben.

Die Häufigkeit des Plattfußes bei Kindern nimmt zu. Einige Untersuchungen haben herausgefunden, dass die Versorgung mit Schuhen vor dem 6. Lebensjahr dazu beiträgt. Vermutlich, weil die Entwicklung des Fußgewölbes vorwiegend bis zu diesem Alter stattfindet und die Schuhe den Fuß in seinem Reifeprozess einschränken.

Um ein herabgesenktes Fußlängsgewölbe von einem normalen Fußlängsgewölbe unterscheiden zu können, wurde der Navicular-Index entwickelt. Bei dieser Untersuchung wird die Länge des longitudinalen Bogens durch den Abstand vom os naviculare zum Boden dividiert. Der Medianwert eines gesunden Fußlängsgewölbes beträgt unabhängig vom Geschlecht 5,48.

Bei Mädchen wachsen die Füße vorwiegend bis zum Alter von 12 Jahren, bei Jungen bis 15 Jahren. Im Jahr beträgt dieses Wachstum durchschnittlich 6 – 8 mm. In den ersten zwei Lebensjahren sogar 20 - 25 mm. Die Zugabe des Schuhes (Differenz von Schuhinnenlänge zu Fußlänge) ergibt idealerweise 12 – 15 mm. Aufgrund des schnellen Fußwachstums sollte die Schuhversorgung regelmäßig auf Passform geprüft und zu kleine Schuhe ausgetauscht werden. Dennoch tragen die Mehrzahl der Kinder laut letzteren Untersuchungen unverändert zu kurze Schuhe.

Für eine optimale Schuhversorgung muss nicht nur der Schuh gut passen. Auch die Stabilität des Fersenbereiches und die Flexibilität des Schuhes spielen eine wichtige Rolle. Beispielsweise hemmt ein zu starrer Schuh die physiologischen Bewegungen des Fußes beim Gehen und ein zu weicher Fersenbereich lässt zu, dass der Fuß im Schuh nach vorne rutscht, was wiederum zu einer Stauchung des Vorfußes führen kann.

Darauf aufbauend wurde ein Schuhuntersuchungsbogen entwickelt, welcher bei den Untersuchungen im Laufe der Bachelorarbeit 2 eingesetzt wird und die Schuhe auf Passform, Flexibilität und Stabilität prüfen soll.

Für die Beantwortung der zentralen Fragestellung werden die zur Verfügung gestellten Untersuchungsergebnisse der Schulkinder bezüglich Längsgewölbe mit den Ergebnissen des Schuhuntersuchungsbogens in Verbindung gebracht und ausgewertet. Somit wird festgestellt, ob und wie sich die Schuhversorgung auf das Fußlängsgewölbe bei Schulkindern auswirkt. Ferner wird ermittelt, wie viele Kinder mit einem passenden Schuhwerk versorgt sind.

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