Titelaufnahme

Titel
Selbstmanagementstrategien bei Schwindel für geriatrische Patientinnen und Patienten
Weitere Titel
Self-management strategies for geriatric patients with vertigo
VerfasserScheibenreif, Eva
GutachterPilsl, Elisabeth
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Schwindel zählt neben Kopfschmerz zu einem der häufigsten Leitsymptome, nicht nur in der Neurolgie sondern auch in der Allgemeinmedizin.2(p2)

Mehrfach sind davon ältere PatientInnen betroffen. Eine Prävalenz von 27% bei Personen ab 65 Jahren wurde aufgezeichnet. Diese ist mit dem Lebensalter steigend.4(p.1)

Zusätzlich zeigt sich in der demographischen Entwicklung Österreichs eine wachsende Population der über 65-Jährigen in den letzten 12 Jahren.5 Daraus lässt sich schließen, dass die Zahl der Personen, die mit dem Symptom Schwindel in Zukunft betroffen sein werden, steigend ist.

Unter Schwindel zu leiden hat schwerwiegende Auswirkungen auf das tägliche Leben, da er, besonders für ältere Menschen, mit funktionellen Beeinträchtigungen und einer redu-zierten Lebensqualität einhergeht. Auch die Verletzungsgefahr steigt bei PatientInnen mit Schwindel.4(p.2)

Geriatrische Schwindel-PatientInnen haben im Vergleich zu Personen ohne Schwindel ein zwölf Mal höheres Sturzrisiko. Ein Drittel der 65-Jährigen stürzt mindestens einmal im Jahr.3(p.32)

Ursachen für dieses gesteigerte Sturzrisiko sind unter anderem ein Unsicherheitsgefühl, abnorme Bewegungsempfindungen, Verlust über die Herrschaft des Körpers und Be-wusstlosigkeit. Neben Sehstörungen und Flimmern vor den Augen beinhalten die Be-schwerden auch eine irritierte räumliche Wahrnehmung.1(p.VII)

Alle diese Komponenten verursachen für die PatientInnen eine Unvorhersehbarkeit des täglichen Lebens. Seinem eigenen Körper nicht trauen zu können und die Möglichkeit, in gefährliche Situationen zu kommen, macht den PatientInnen Angst.4(p.5)

PatientInnen brauchen die Motivation, mit Schwindel selbstständig leben zu lernen. Somit sollte die medizinische Behandlung, in der die Physiotherapie mit eingeschlossen ist, so-lange fortgesetzt werden, bis die geriatrischen Personen die Fähigkeit entwickelt haben, tägliche Lebenssituationen trotz des Schwindels zu meistern.4(p.8)

Das wirft die Frage auf, welche Selbstmanagement-Strategien es für geriatrische Patien-ten und Patientinnen mit Schwindel gibt und inwiefern sie in der physiotherapeutischen Praxis vermittelbar sind.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zentrale Fragestellung

1.2. Physiotherapeutische Relevanz

1.3. Zielsetzung

1.4. Methodik

2. Definition zentraler Begriffe

2.1. Geriatrie

2.1.1. Der geriatrische Patient, die geriatrische Patientin

2.1.2. Multimorbidität

2.2. Schwindel

2.2.1. Prinzipien der zentralen Gleichgewichtsregulation

2.2.2. Anamnese und Analyse des Schwindels

2.2.2.1. Peripher-vestibulärer Schwindel

2.2.2.2. Zentral-vestibulärer Schwindel

2.2.2.3. Nicht-vestibulärer Schwindel

2.2.2.4. Psychogener Schwindel

2.2.3. Kompensation

2.2.4. Schwindel im Alter

2.2.4.1. Multisensorischer Schwindel

2.2.4.2. Mutlifaktorieller Gesundheitszustand

2.2.4.3. Stürze im Alter

2.3. Selbstmanagement

3. Vorläufiges Inhaltsverzeichnis der Bachelorarbeit 2

4. Zeitplan

5. Literaturverzeichnis Bachelorarbeit 1

6. Ausblick auf die in der Bachelorarbeit 2 verwendete Literatur

7. Eidesstattliche Erklärung