Titelaufnahme

Titel
Gleichgewicht(ig) - Der Zusammenhang zwischen Beinachsenabweichungen in der Frontalebene und dem Gleichgewicht von Kindern im Volksschulalter.
Weitere Titel
In Balance - The correlation between frontal knee alignment deviations and balance in elementary school-aged children.
AutorInnenStummer, Magdalena
GutachterZajicek, Monika
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

PROBLEMAUFRISS

Kindliche Beinachsen durchlaufen in der Entwicklung eine enorme Veränderung. So ist bei Säuglingen eine physiolgisch gesehen varische Beinachse von durchschnittlich 15° festzustellen. Mit dem Beginn der Aufrichtung gegen die Schwerkraft verändern sich die Zug- und Druckbelastungen der Wachstumsfuge und eine Valgisierung der Beinachse beginnt. Mit dem Erreichen des dritten, beziehungsweise vierten Lebensjahrs ist der Höhepunkt von durchschnittlich 10° Valgusstellung erreicht. Zwischen acht und zehn Jahren entwickelt sich schließlich eine aufgerichtete physiologische Beinachse, welche mit 5-7° valgischer Stellung gekennzeichnet ist. Bei rund 95% der Fälle tritt diese physiologische Entwicklung der Beinachse ein. Die restlichen 5% weisen weiterhin eine Abweichung in der Frontalebene auf.

Die Balance von Kindern verändert sich ebenso signifikant. Es ist eine deutliche Verbesserung des Standgleichgewichtes von zehn-jährigen Kindern, verglichen mit dem von vier-jährigen, zu erkennen.

Wenn im Alter von zirka 10 Jahren eine physiologisch aufrechte Beinachse entwickelt wird, und das Gleichgewicht bei Kindern in dieser Altersklasse ebenso besser als bei jüngeren Kindern ist, kann daraus geschlossen werden, dass zwischen Beinachsenabweichungen in der Frontalebene und dem Gleichgewicht von Kindern ein Zusammenhang bestehen könnte.

Gibt es diesen Zusammenhang, würden die 5% der Kinder mit unphysiologischer Entwicklung der Beinachse auch weitere Einschränkungen in der Balance vorweisen.

Aus dieser Überlegung ergibt sich meine zentrale Fragestellung.

Welchen direkten Zusammenhang gibt es zwischen Beinachsenabweichungen in der Frontalebene und dem Gleichgewicht bei Kindern von 6 bis 10 Jahren?

PHYSIOTHERAPEUTISCHE RELEVANZ

Verschiedene motorische Entwicklungsstörungen verursachen eine verminderte Balance, wodurch die weiteren Entwicklungen der funktionellen Aktivitäten des täglichen Lebens ebenso beeinflusst werden können. Die frühe Erkennung einer verminderten Balance mittels eines geeigneten Balance Assessment Tools ist somit von großer Bedeutung, um frühzeitig präventive Maßnahmen setzen zu können und eine weitere Beeinflussung der Entwicklung zu stoppen.

In dieser Arbeit soll verifiziert werden, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Gleichgewicht von Volksschulkindern und Beinachsenabweichungen in der Frontalebene gibt.

Derzeit gibt es noch keine Studien welche diese beiden Komponenten gemeinsam beurteilen. Somit gibt es auch noch keine Informationen über die Auswirkung einer unphysiologischen Beinachse auf das Gleichgewicht.

Sollte ein direkter Zusammenhang zwischen Beinachsenabweichungen in der Frontalebene und dem Gleichgewicht von Kindern im Volksschulalter bestehen, könnte ein Beinachsentraining somit eine wichtige präventive Maßnahme darstellen.

Treten Beinachsenabweichungen in der Frontalebene und Gleichgewichtsprobleme tatsächlich vermehrt gemeinsam auf, so sollten Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen bei der Behandlung von Gleichgewichtsproblemen die Beinachse ebenso beurteilen und in die Therapie miteinbeziehen.

INHALTSVERZEICHNIS

EINLEITUNG

Problemaufriss

Zentrale Fragestellung

Hypothesen

Physiotherapeutische Relevanz

Methodischer Zugang

THEORETISCHE AUSEINANDERSETZUNG

Zentrale Begriffe (Gleichgewicht und Frontal Knee Alignment)

Aktueller Wissensstand

EMPIRISCHE STUDIE

Forschungsdesign

Stichprobe

Forschungsparadigma

Geplante Erhebungsmethode

Ausgewählte Methode

VORLÄUFIGES INHALTSVERZEICHNIS FÜR BAC-2

LITERATURVERZEICHNIS

AUSBLICH AUF LITERATUR FÜR BAC-2

ZEITPLAN FÜR BAC-2

ANHANG

EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

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