Titelaufnahme

Titel
Die Rechtsprechung in Österreich nach Implementierung der EU Richtlinie 2008/99/EG über den Schutz der Umwelt durch das Strafrecht - Totes Recht?
Weitere Titel
The case law in Austria on the implementation of the EU Directive 2008 /99 / EC on the protection of the environment through criminal law - Dead Law?
VerfasserFrauenberger, Karl
Betreuer / BetreuerinKirchner, Susanne
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diversion / Erscheinungsbild / Explorative Forschung / Fahrlässigkeit / Gefährdungsdelikt / Implementierung / Rechtswidrigkeit / Sekundäranalyse / Tagsatz / Tatbestandsmerkmale / Verwaltungsakzessorietät / Vorsatz
Schlagwörter (EN)Diversion / appearance / exploratory research / negligence / inchoate offense / implementation / illegality / secondary analysis / daily rate / constituent elements / Verwaltungsakzessorietät / intent
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Erforschung der gerichtlichen Rechtsprechung im Bereich Umweltstrafrecht in Österreich im Zeitraum 2010 bis 2013. Im Besonderen ob ab 2012 eine Veränderung feststellbar ist, ob es regionale, landesgerichtsmäßige, Unterschiede gibt, welche Strafhöhen ausgesprochen werden und wie im Vergleich dazu die Situation in Deutschland ist? Methodisch umgesetzt mittels Sekundäranalyse vorhandener Daten mit dem Ziel diesen bisher wenig erforschten Bereich aufzuhellen.

Der Hintergrund und daher das Interesse an dieser Forschungsarbeit liegt in der nationalen Umsetzung der Richtlinie 2008/99/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 19. November 2008 über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt (Umweltstrafrechtsrichtlinie), welche mit 1.01.2012 durch Implementierung in österreichisches Recht in Kraft getreten ist. Die Absicht dieser Richtlinie ist in Artikel 5 zu finden, wo die Mitgliedsstaaten aufgefordert werden für entsprechende wirksame, angemessene und abschreckende strafrechtliche Sanktionen zu sorgen (vgl. Umweltstrafrechtsrichtlinie Artikel 5). In Bezug zu dieser Absicht ist die Erfassung der österreichischen Rechtsprechung vor und nach Implementierung der Umweltstrafrechtsrichtlinie von Interesse.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the study of judicial case law on criminal penalties in Austria between 2010 and 2013. In particular, if from 2012 a change can be detected, whether there are regional court differences, what criminal penalty heights are expressed and as compared to the situation in Germany? Methodically implemented through secondary analysis of existing data with the aim to lighten this little-known field.

The background and therefore the interest in this research is in the national implementation of Directive 2008 /99 / EC of the European Parliament and of the Council of 19 November 2008 on the protection of the environment ( environmental criminal law Directive ), which by implementing in Austrian law came 1.01.2012 into force. The purpose of this Directive is to be found in Article 5, where Member States are requested to provide relevant and effective, proportionate and dissuasive criminal penalties (see environmental criminal law Directive Article 5). With respect to this intention, the acquisition of Austrian case law is before and after implementation of the environmental criminal law Directive of interest.