Titelaufnahme

Titel
Wissensmanagement in der öffentlichen Verwaltung: : Wissensbewahrung beim Personalabgang infolge von Pensionierungen am Bsp. des Sozialministeriums
Weitere Titel
Knowledge management in the public administration: Preservation of knowledge in case of staff cuts due to retirements, on the example of the Austrian
VerfasserJelinek, Sabine
GutachterSedlacko, Michal
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wissensmanagement / Wissensbewahrung / Personalabbau
Schlagwörter (EN)Knowledge Management / Preservation of knowledge / Staff reductions
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Arbeit wird das Thema Wissensmanagement, im Besonderen Wissensbewahrung beim Personalabgang infolge von Pensionierungen, betrachtet. In diesem Zusammenhang werden Modelle des Wissensmanagements erläutert, welche die Struktur für den speziellen Fokus der Arbeit auf Wissensbewahrung bei Personalabgang wegen Pensionierungen geben. Es werden Bausteine des Wissensmanagements erörtert und diskutiert und die Bedeutung der Wissensbewahrung für Organisationen untersucht. Welche Rahmenbedingungen für eine Wissensbewahrung in dieser Situation der Personalabgänge gegeben sind, mit welchen Hindernissen und Möglichkeiten Organisationen sich auseinandersetzen können, wird in diesem Zusammenhang aufgezeigt. Im Speziellen wird dabei der Fokus auf die öffentliche Verwaltung gesetzt.

Der empirische Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Wissensbewahrung in der öffentlichen Verwaltung bei Personalabgängen wegen Pensionierungen, dargestellt am Beispiel des Sozialministeriums. Als Datensammlungs-Methode wird das qualitative Interview mit SektionsleiterInnen und MitarbeiterInnen des Sozialministeriums gewählt.

Es kann festgestellt werden, dass im Sozialministerium grundsätzlich Instrumente zur Wissensbewahrung angewandt werden, wobei einzelne Instrumente weniger intensiv, als andere zum Einsatz kommen. Überwiegend zur Bewahrung bzw. Speicherung von Wissen, werden elektronische Akte, organisationsinterne Laufwerke und Ordnerdateien sowie das Intranet genutzt. Des Weiteren finden bei Personalabgängen Nachfolgeplanungen und Paralleleinschulungen statt und es werden Austrittsgespräche geführt. Diese Ansätze verdeutlichen, dass ein verstärktes Interesse an Maßnahmen zur Wissensbewahrung und -sicherung bei Personalabgängen besteht. Das Wissen als wertvolle, aber begrenzte Ressource, wurde vom Sozialministerium erkannt und umgesetzt.

Das Ergebnis ist, dass das Sozialministerium erhebliche Impulse von Instrumenten des Wissensmanagements bzw. Wissensbewahrung erwartet, um auf diese Weise die Folgen des Personalabbaus wegen Pensionierungen kompensieren zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

This work aims to explain and examine methods and key elements of knowledge management and its importance for organizations, concentrating on the preservation of knowledge in case of staff cuts due to retirements. With a special focus on the public administration the setting of knowledge preservation within an organization is shown, pointing out the possibilities and obstacles when facing staff cuts.

On the example of the Austrian Ministry of Social Affairs the empirical part of this thesis deals with the analysis of knowledge preservation in public administration. The qualitative interview, led with colleagues and several heads of unit, was chosen as an instrument for data collection.

The Ministry of social affairs basically applies instruments of knowledge preservation, some methods being more in use than other. As instruments for preserving and storing knowledge the Ministry uses an electronic filing system, internal drives, specific folder files and an intranet access. In addition, succession planning takes place accompanied by final interviews with the leaving staff and trainings for the new colleagues.

These approaches clearly demonstrate an increased interest in methods to preserve knowledge in case of staff reduction. The Ministry of Social Affairs recognizes knowledge as a valuable, but limited resource and has implemented ways to secure it within its organization.

The result is that the Ministry of Social Affairs sets high expectations concerning the impulses and methods of knowledge management and the preservation of knowledge in order to efficiently compensate the consequences of staff reductions due to retirements.