Titelaufnahme

Titel
Vielfaltsmanagement - Geschlechtsspezifische Auswahlkriterien bei der Aufnahme zur Polizei
Weitere Titel
Diversitymanagement - gender-spezific-criteria during the selection procedure for the Austrian Police-Service
VerfasserSimmer, Gerhard
GutachterHorniak, Günter
Erschienen2015
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Alter / Auswahlkriterien / Auswahlverfahren / Beamten-Dienstrechtsgesetz / Behinderung / Bundesministerium für Inneres / Bundespolizei / Chancengleichheit / Diskriminierung / Ethnizität / Geschlechtsspezifische Limits / Geschlecht / Gewaltmonopol / Gleichbehandlung / Nutzen / Öffentlicher Dienst / Organisationsentwicklung / Personalentwicklung / Polizeigrundausbildung / Polizeikultur / Religion / Sexuelle Orientierung / Vielfalt / Vielfaltsmanagement
Schlagwörter (EN)age / selection criteria / selection procedure / civil service law / department of the interior / federal police / equal opportunities / diskrimination / ethnicity / sex / state monopoly / equal treatment / benefit / public service / organisation development / personal development / police basic training / cop cultur / religion / sexual orientation / diversity / diversitymanagement
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Genderaspekten im Zusammenhang mit den geschlechtsspezifischen Limits beim Auswahlverfahren zur Aufnahme in den Polizeidienst. Es werden dabei im speziellen die Besonderheiten von Diversitymanagement in der Privatwirtschaft dem Vielfaltsmanagement der Polizei gegenübergestellt. Auf Grund der demografischen Situation im Öffentlichen Dienst werden in den nächsten Jahren vermehrt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand versetzt. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit wird eine verstärkte Aufnahme von Polizistinnen und Polizisten die Folge sein müssen. Dabei sollen Mitarbeiterkompetenz und Mitarbeitermotivation im Vordergrund stehen. In diesem Zusammenhang wurde erhoben, wie Polizeischülerinnen und Polizeischüler die geschlechtsspezifischen Auswahlkriterien bei der Aufnahme in den Polizeidienst im Lichte der verschiedenen Verständnissätze von Vielfaltsmanagement beurteilen.

Die Erhebung führte zum Ergebnis, dass für Polizeischülerinnen und Polizeischüler die gesellschaftlichen Veränderungen auch Anlass bieten einen Veränderungsprozess bei der Polizei herbeizuführen. Polizeischülerinnen und Polizeischüler sehen zwar in der Polizei eine homogene Organisation, erkennen aber auch, dass Polizistinnen das Handlungsspektrum der Polizei steigern.

Die geschlechtsspezifischen Limits von Lauftest und EAH-Test werden von beiden Geschlechtern übereinstimmend beurteilt. Während die Limits beim EAH-Test zu keiner geringeren Akzeptanz der Polizistinnen bei ihren männlichen Kollegen führen, führen die Limits beim Lauftest übereinstimmend zu einer geringeren Akzeptanz der Polizistinnen bei ihren männlichen Kollegen.

Hinsichtlich der Limits für den medizinischen Bewegungskoordinationstest, die Liegestütz und das Schwimmen bestehen zwischen Polizeischülerinnen und Polizeischülern unterschiedliche Auffassungen. Während Polizeischülerinnen in den geschlechtsspezifischen Limits keine geringere Akzeptanz bei ihren männlichen Kollegen erkennen sind die Polizeischüler der Ansicht, dass die geschlechtsspezifischen Limits bei diesen Disziplinen zu einer geringeren Akzeptanz der Polizistinnen führen.

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation focusses on the aspects of gender equity in context

of the gender–specific limits that are one of the crucial factors during the selection procedure in the Austrian police service.

The characteristics of diversity-management used by the private sector on the one hand and used by the police service on the other hand shall be compared.

Because of the demographic situation of the civil servants many colleagues will retire from the work force during the next years.

Just to be able to fulfil further on the main purpose of the police service – as: the responsibility for the maintenance of peace, public order and security is meant -

more young policemen and –women have to be recruited.

What should be the most important features demanded of people who are interested to start a training to become a policeman or policewoman?

The most asked features of the staff shall be professional competence and a high level of motivation.

One of the goals of the opinion poll made with 2 classes of police - students was to get an insight into their estimation, if different limits during the selection procedure

make any effects in the relationship between policemen and –women.

Do women feel less accepted in cause of their own limits?

Do policemen feel their colleagues less accepted in cause of their own limits?