Titelaufnahme

Titel
Knickbildung in der Arteria carotis - Unterscheidung zwischen Relevanz und Irrelevanz
Weitere Titel
Kinking in the carotid artery - distinction between relevance and irrelevance
VerfasserKulnig, Marie-Sophie
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Carotisstenose / Farbkodierte Duplexsonografie / Knickbildung / Morphologische Anomalien / Reimplantation / Risikofaktoren
Schlagwörter (EN)carotid stenosis / color duplex ultrasonography / kinking / morphological abnormalities / reimplantation / risk factors
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Knickbildungen (Kinking) der Arteria carotis. Knicke sind die häufigste morphologische Anomalie und sind durch scharfe Winkelungen in Z- oder Doppel-Z-Form gekennzeichnet. Eine weitere Unterteilung in mildes, mittleres und schweres Kinking ist möglich.

Knickbildungen können einerseits völlig asymptomatisch bleiben, aber andererseits zur Drosselung der Hindurchblutung mit neurologischen Ausfällen und lokaler Thrombenbildung führen. Im Gegensatz zu der angeborenen Form, steht das erworbene Kinking im Zusammenhang mit Bewegung, Hypertonie und anderen Risikofaktoren für Arteriosklerose wie zum Beispiel Nikotinabusus und Hyperlipidämie.

Der Goldstandard der bildgebenden Diagnostik der Knickstenose ist die farbkodierte Duplexsonographie, sie ermöglicht ein nicht invasives Auffinden der Gefäße und eine Differenzierung der Stenose anhand der signifikanten Winkelung, den beschleunigten Strömungsverhältnissen und Strömungsturbulenzen. Allerdings muss beachtet werden, dass der Stenosegrad von Knickbildungen in Abhängigkeit von Atmung, Schluckakt und Kopfbewegungen variieren kann, weshalb in unterschiedlichen Stellungen der Halswirbelsäule untersucht werden sollte.

Zu den grundlegenden Prinzipien der Therapie gehören die Minimierung der Risikofaktoren und die maximale Ausschöpfung der medikamentösen Therapie. Die Gefäßschlängelung an sich ist kein Grund für eine Operation. Sollte es durch das Kinking jedoch zu einer Verengung des Gefäßes kommen, ist eine Operation notwendig, um den problemlosen Blutfluss wiederherstellen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with kinking of the carotid artery. Kinks are the most common morphological abnormality and are characterized by sharp angulations in Z or double-Z-form. A further division into mild, moderately and heavy kinking is possible.

On the one hand kinking can remain completely asymptomatic, but on the other hand it can lead to reduction of the cerebral perfusion with neurological deficits and local abruption of a thrombus. In contrast to the congenital form, the acquired kinking is related to head movement, hypertension and other risk factors for atherosclerosis like cigarette smoking and hyperlipidaemia.

The gold standard for the diagnosis of kinking is the color-coded duplex sonography, it is a non-invasive method to find the vessels and distinguish the stenosis on the basis of significant angulation, the accelerated flow conditions and flow turbulence. However, it must be noted that the degree of stenosis can diversify by breathing, swallowing and head movements. So the Arteria carotis should be tested in different positions of the cervical spine.

One of the basic principles of treatment include the minimization of the risk factors and the maximum use of drug therapy. The tortuosity of the vessels itself is not a reason for surgery. If it comes to a narrowing of the vessel, surgery is necessary in order to restore the smooth flow of blood can.