Titelaufnahme

Titel
p21-Aktivierte Kinasen und Opioide - Einfluss auf die Tumorprogression
Weitere Titel
p21-activated kinases and opioids - influence on tumorprogression
AutorInnenMayer, Katharina
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)p21-aktivierte Kinasen (PAK / PAKs) / Opioide / Mamma-Karzinome / Tumorprogression / Zellmigration / Zellinvasion
Schlagwörter (EN)p21-activated kinases (PAK / PAKs) / opioids / mammary cancer / tumorprogression / migration / invasion
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit werden die Funktionen der p21-aktivierten Kinasen (PAKs) sowie Opioide und deren Rezeptoren beschrieben. Neben ihren physiologischen Wirkungen wird insbesondere ihre Rolle bei der Tumorprogression dargestellt.

Die PAKs haben viele zellregulatorische Aufgaben, zu denen insbesondere die Reorganisation des Zytoskeletts, die Zelladhäsion, die Mitose und die Zellmotilität zu zählen sind. Interessanterweise haben Opioide neben ihrer analgetischen Wirkung einen sehr ähnlichen Einfluss auf Zellen. Opioide steigern die Zellproliferation, wirken zytoprotektiv und fördern die Migration. Die Beobachtung, dass Opioide diese Effekte ebenso auf Tumorzellen haben, brachte diese als „Goldstandard“ in der Tumorschmerztherapie geltenden Pharmaka in Diskussion. Da sich jedoch die Mechanismen der malignen Opioidwirkung bislang nicht eindeutig aufklären ließen, ist es schwierig, Strategien zur Umgehung dieser diese Effekte zu entwickeln ohne auf die analgetische Wirkung von Opioiden verzichten zu müssen.

Neben ihrer physiologischen Funktion sind PAKs zentrale Regulatoren der Tumorprogression und Metastasierung. Eine Stimulation der PAKs als Ursache für die malignen Opioideffekte ist bislang noch nicht angedacht worden, wäre aber aufgrund verschiedener Hinweise aus in vitro Studien dennoch denkbar. Somit ist das Interesse an einer opioid-vermittelten PAK Regulation sehr groß, da diese eine neue Therapiestrategie eröffnen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

In this paper the function of p21-activated kinases (PAKs), opioids and their receptors are described. Their physiological cellular effects as well as their role in tumor progression are characterized.

PAKs are involved in many cell regulatory processes such as reorganization of the cytoskeleton, migration, adhesion, and mitosis. Interestingly, opioids have some similar cellular effects beside their analgesic action. Opioids increase cell proliferation, have a cytoprotective effect and promote cell migration. The observation that opioids have these effects also on tumor cells brought these "gold standards" for tumor pain medication in discussion. However, the mechanisms of the malignant opioid effects are not clarified yet. Thus, it is difficult to develop strategies to circumvent these effects without losing the analgesic property of opioids.

In addition to their physiological function, PAKs are key regulators of tumor progression and metastasis. Whether stimulation of PAKs facilitates the malignant opioid effects has not been suggested so far, but various hints from in vitro studies make it conceivable. Consequently, opioid -mediated PAK regulation is of large interest, as it could open new therapeutic strategies.

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