Titelaufnahme

Titel
Professioneller pflegerischer Umgang mit Suizidalität im klinischen Setting
Weitere Titel
The professional approach with suicidal tendencies in a clinical setting
AutorInnenRudorfer, Kerstin
GutachterMayer, Monika
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Pflege Suizidalität / Prävention / Beurteilung und Gefährdung / Risikofaktoren / Verhaltensbeobachtung / Assessment / Pflegediagnose / Bewältigungsstrategien / Notfallpläne / Folgen einer Suizidhandlung
Schlagwörter (EN)process of sucidal crises / crisis intervention / dealing with consequences of suicide / support suicide / assessment / nursing diagnosis / coping strategies / emergency plans / prevention / risk faktors
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Pflege und Begleitung suizidaler Menschen im Krankenhaus, welche eine sehr verantwortungs- und anspruchsvolle Aufgabe für das Personal darstellt. Da der Suizid heutzutage noch ein großes Tabuthema darstellt, fehlen vielen PatientInnen, als auch Angehörigen, die notwendigen Informationen. Das Erfassen eines Suizidrisikos, durch die Kenntnis zahlreicher Risikofaktoren und Verhaltensweisen ist wichtig, sodass adäquat darauf reagiert werden kann. Wichtig ist, sich nicht grundsätzlich auf standardisierte Einschätzungsinstrumente zu verlassen und, dass der klinische Gesamtkontext mit einbezogen wird. Ein intensives und ausführliches Gespräch ist notwendig um die Präsenz möglicher Suizidabsichten zu ermitteln. Für die erfolgreiche Durchführung von Interventionen ist der Aufbau einer tragfähigen Beziehung notwendig. Zudem geht es darum die Situation zu erfassen, die Symptomatik zu lindern, Angehörige in den Prozess mit einzubeziehen und Ansätze zur Problembewältigung zu finden. Nach einer akuten Phase ist es wichtig, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und für eine Nachbetreuung zu sorgen. Wird ein Suizid durchgeführt, sind Kenntnisse über den Umgang mit Angehörigen, MitpatientInnen und MitarbeiterInnen, von größter Priorität.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the care and support of suicidal people in the hospital, which is a very responsible and challenging task for the staff. Suicide is still a taboo subject today, that’s why many patients and relatives don’t have the essential information. The realising of a risk suicide, by knowledge of numerous risk factors and behaviours is important, so that adequately reaction is possible. The important thing is not always to rely on standardized assessment instruments and that the overall clinical context is involved. An intensive and detailed discussion is necessary to determine the presence of possible suicidal ideation. For the successful implementation of interventions is a creation of a sustainable relationship necessary.

In addition, it’s about to evaluate the situation, to alleviate the symptoms, to involve relatives into the process and to find approaches for problem solving. After an acute phase, it is important to develop coping skills and to ensure an aftercare. If suicide is performed, knowledge about dealing with relatives, fellow patients and staff is of top priority.