Titelaufnahme

Titel
Der Gebärmuttervorfall bei Frauen im gebärfähigen Alter
Weitere Titel
Descensus of the uterus in the fertile period of life
VerfasserMandl, Veronika Stephanie
GutachterAlder, Andrea
Erschienen2016
Datum der AbgabeFebruar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gebärmutter und Gebärmuttersenkung / Gebärmuttervorfall und Gebärmutterentfernung / Abdominale Hysterektomie / Beckenboden und Beckenbodentraining / Pflege bei Inkontinenz / Unfruchtbarkeit Pflege / Gynäkologie/Urologie / Beratung Deszensus und Pflege
Schlagwörter (EN)uterus and descensus of the Uterus / uterine prolaps and hysterektomie / abdominal hysterektomie / pelvic base and pelvic floor exercise / care in case of incontinence / female infertility / care of gynaecology/care of urology / consulting in case of depressions / nursing counselling / descensus and care / uterus prolaps and care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Probleme mit dem Uterus, wie eine Senkung oder ein Vorfall, sind in unserer Gesellschaft keine Seltenheit und können bei den Betroffenen zahlreiche Beschwerden hervorrufen.

Zwar ist der Deszensus uteri, beziehungsweise der Prolaps uteri vor allem in der Altersgynäkologie ein häufig vorkommendes Krankheitsbild, jedoch können auch junge Frauen im gebärfähigen Alter davon betroffen sein.

Die häufigste Ursache für eine beginnende Senkung der Gebärmutter ist eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur. Diese wird bei jungen Frauen vor allem durch Schwangerschaften und Geburten ausgelöst, aber auch der Lebensstil und genetische Veranlagungen können Risikofaktoren für eine Senkung des Uterus sein. Die Folgen können vielfältig sein, besonders oft leiden Betroffene unter Rückenschmerzen und unter Problemen mit der Kontinenz.

Rechtzeitig erkannt kann präventiv viel gegen eine weitere Senkung unternommen worden, so wird nicht nur auf den Aufbau der Beckenbodenmuskulatur durch gezieltes Training ein großes Augenmerk gelegt, sondern auch auf eventuelle Veränderungen von Lebensgewohnheiten, die Risikofaktoren darstellen, wie wenig Aktivität oder falsche Ernährung mit Folge von Übergewicht.

Ist die Senkung oder der Prolaps schon so weit fortgeschritten, dass die gesetzten Maßnahmen nicht mehr helfen, muss eine Operation durchgeführt werden.

In der Pflege stellen Lageveränderungen des Uterus eine wichtige Herausforderung dar, da die Pflegeperson hierbei einerseits eine beratende Funktion besitzt, andererseits gezielte Interventionen setzen muss. Gerade bei intimen Themen wie Problematiken im Intimbereich muss die Pflegeperson Empathie und Professionalität zeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Problems with the uterus are not uncommon in our society and can cause numerous health problems for those affected.

Although uterine prolapse frequently occurs in older women, younger women of childbearing age can also be affected.

The most common cause of a prolapsed uterus is the weakening of the pelvic floor muscles. This can be triggered in young women particularly through pregnancy and childbirth. Lifestyle and genetic predisposition may also be risk factors.

Back pain and incontinence are some of the diverse consequences of uterine prolapse.

If detected early, treatment options may include targeted training of the pelvic floor muscles and a change in diet and lifestyle, with an emphasis on removing risk factors, such as inactivity and obesity.

In advanced cases a surgical intervention is required. The care of patients with prolapsed uteri represents a complex challenge for nurses. It requires the caregiver to function in an advisory roll, as well as to carry out targeted interventions.

As this care often involves intimate care, it is important that nurses maintain an atmosphere of privacy, professionalism and empathy