Titelaufnahme

Titel
Der logopädische Prozess bei Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache
Weitere Titel
The logopedic Process of children with non-German as their first language
VerfasserHamed, Nora
GutachterHuber, Doris
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Mehrsprachigkeit / Nicht-deutsche Erstsprache(n) / Logopädischer Prozess / Elternarbeit / Differentialdiagnostik
Schlagwörter (EN)multilinguism / Non-German first language(s) / logopedic process / parental involvement / differential diagnostics
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Titel dieser Arbeit lautet: „Der logopädische Prozess bei Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache“. Darin werden die einzelnen Teilschritte des logopädischen Prozesses im Tätigkeitsfeld der Mehrsprachigkeit behandelt, welches die Logopädie stets vor große Herausforderungen stellt. Ziel ist es einerseits, Erfahrungen von Logopädinnen und Logopäden in Österreich mit Kindern nicht-deutscher Erstsprache aufzuzeigen. Andererseits soll erfragt werden, welchen Einfluss die jeweilige Erstsprache auf den logopädischen Prozess hat. Es soll abgeleitet werden, welche Teilschritte die größten Schwierigkeiten bereiten und ob diese eventuell je nach Sprachzugehörigkeit variieren. Aus diesen Überlegungen wurde die nachstehende zentrale Fragestellung formuliert:„Welchen Einfluss haben unterschiedliche nicht-deutsche Erstsprachen von Kindern auf den logopädischen Prozess bei Logopädinnen und Logopäden in Österreich?“ Die Hypothese dazu lautet wie folgt: Nicht-deutsche Erstsprachen beeinflussen den diagnostischen Teilschritt im Rahmen des logopädischen Prozesses am meisten. Um die Fragestellungen im empirischen Abschnitt beantworten zu können, wurde als Erhebungsinstrument ein Online-Fragebogen erstellt. Die Stichprobe (n=37) besteht aus Mitgliederinnen und Mitgliedern des Berufsverbands „Logopädie Austria“. Die Resultate der Studie widerlegen die Annahme, dass nicht-deutsche Erstsprachen die größten Auswirkungen auf die Diagnostik haben und zeigen den größten Einfluss in der Elternarbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis is titled "The logopedic Process of children with non-German as their first language”. It deals with the different stages of the logopedic process regarding multilingualism which constantly is a big challenge for speech therapy. The aim with this paper on the one hand is to show the experiences of speech therapists in Austria working with children having German not as their first language. On the other hand it is to be detected what influence the respective first language has on the logopedic process. Thus it is to be identified which stage causes the most difficulties and if those difficulties vary depending on the mother tongue. These considerations led to the following main research question:

“What influence do non-German first languages of children have on the logopedic process of speech therapists in Austria?”

The hypothesis is as follows: Non-German first languages influence the diagnostic stage within the logopedic process the most. An online questionnaire was established as method of collecting data in order to answer the main research question in the empirical chapter. The random sample (n=37) consists of members of the professional institution “Logopädie Austria”. The results of this study disprove the assumption that non-German first languages at the non-German first language have the greatest impact on the diagnostics and show the greatest effect in the parental involvement.