Titelaufnahme

Titel
Die logopädische Arbeit an der Prosodiewahrnehmung. Ein Blick auf das Hörtraining mit postlingual ertaubten CI Trägerinnen und CI Trägern
Weitere Titel
The logopedic work on prosody perception. A view into auditory training with postlingually deafened cochlear implant users
VerfasserNovotny, Lena
GutachterBruner, Renate
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Cochlea Implantat / postlingual / Prosodie / Hörtraining
Schlagwörter (EN)Cochlear Implant / postlingual / Prosody / auditory training
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese zweite Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem logopädischen Hörtraining mit postlingual ertaubten CI Trägerinnen und CI Trägern. Insbesondere gilt das Interesse in diesem Rahmen der Prosodie und der Rolle die das Training der Wahrnehmung prosodischer Merkmale in der Therapie einnimmt.

Diesbezüglich wurden drei auf diesen Bereich spezialisierte Logopädinnen zum Zweck der empirischen Erhebung von Informationen interviewt. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden in der vorliegenden Arbeit analysiert sowie vor dem Hintergrund der im Vorfeld bearbeiteten und im ersten Teil der Arbeit dargestellten theoretischen Aufarbeitung interpretiert.

Dabei wurde ein gemeinsamer Konsens über die allgemeine Wichtigkeit der Prosodie für das Sprachverständnis festgestellt, sowie dass Übungen welche die Prosodiewahrnehmung fördern bei allen drei Logopädinnen einen Teil der Therapie ausmachen. Unterschiedliche Einschätzungen der Wichtigkeit zeigten sich besonders bezüglich der Rolle von sprachunabhängigen Übungen. Aufgrund der Auseinandersetzung mit der Literatur kann man schlussfolgern, dass gerade ein Training, mit von Sprache unabhängigem akustischem Angebot, eine Leistungsverbesserung im Sprachverständnis hinsichtlich der Prosodiewahrnehmung postlingual ertaubter CI Trägerinnen und CI Träger unterstützen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the auditory training with postlingually deafened cochlear implant users. Of particular interest within this scope is prosody and the role of prosody perception training.

Three speech therapists that focus on the subject of auditory training with postlingually deafened CI users were interviewed to gather information on this behalf. The outcoming results are analyzed and further interpreted in relation to the theoretical basis that forms the first part of this paper.

The results have shown a joint view on the importance of prosody for speech perception and exercises that target a better perception of prosody are part of each of the speech therapists training programs. Differences in the weighing of the importance showed especially in the extent of exercises that are presented independently of language and target a better perception of prosodic features. In relation to the theoretical aspects presented in this paper one may conclude that especially a training that is independent of language might have a positive impact on speech- and prosody perception of postlingually deafened CI users.