Titelaufnahme

Titel
Die Abfertigung im Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht und Steuerrecht
Weitere Titel
Separation Benefits System in the Austrian Labour, the Social Security Law and Tax Law
VerfasserHanusch, Karin
GutachterKormesser, Josef Christian
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Abfertigung / Arbeitgeber / Arbeitnehmer / gewöhnlicher Aufenthalt / Günstigkeitsvergleich / Teilübertritt / Vollübertritt / Wohnsitz
Schlagwörter (EN)Employer / Employee / favorability comparison / Habitual / Part passage / Plenary passage / Seperation Benefit System
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Begriff Abfertigung kommt aus dem Arbeitsrecht in Österreich und bezeichnet Einmalzahlungen des Arbeitgebers (AG) an den Arbeitnehmer (AN) bei Beendigung des Dienstverhältnisses (DV).

Mit 1.1.2003 wurde in Österreich das Modell „Abfertigung NEU“ eingeführt, das für alle DV gilt, die ab dem 1.1.2003 eingegangen werden. Die alte Regelung bleibt im Prinzip für DV, die zum damaligen Zeitpunkt bereits bestanden haben, weiterhin aufrecht, ein Übertritt in das neue System ist jedoch möglich.

Diese Arbeit beschäftigt sich nun damit, welche gesetzlichen Übertrittsmöglichkeiten es gibt und welche arbeitsrechtlichen, sozialversicherungsrechtlichen und steuerlichen Normen im Zusammenhang mit Abfertigungen sonst von Bedeutung sind. Des Weiteren soll durch den Günstigkeitsvergleich gezeigt werden, wie schwierig es oft in der Praxis ist, als AN das steuerlich günstigste Ergebnis für die Besteuerung von Abfertigungen zu erzielen. Auch der steuerliche Aspekt von gesetzlichen und kollekivvertraglichen Abfertigungen aus Arbeitnehmersicht im System „Alt“ und „Neu“ werden aufgezeigt. Die Komplexität dieses Themas spiegeln Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) und Unabhängigen Finanzsenates (UFS) sowie Beschlüssen des Bundesfinanzgerichtes (BFG) wider.

Der zweite Hauptteil beschäftigt sich mit den Begriffen „Wohnsitz“ und „gewöhnlicher Aufenthalt“ gem. § 26 Bundesabgabenordnung (BAO) und die Auswirkung dieser Begriffsbestimmungen auf andere Normen des Steuerrechts.

Zusammenfassung (Englisch)

The term “Separation Benefits System” according to the Austrian Labour Law means a single payment from an employer to an employee when terminating the employment-relationship.

With 1.1.2013 the new model “New Separation Benefit System” has been introduced, which is valid for all employment-relationships as of 1.1.2013. The former regulation is still valid for employment-relationships, which have already existed at that moment; however it is possible to transfer in the new system.

This work reports the legal possibilities of the transfer and which norms according to Labour Law, Social Security Law and Tax Law in connection with the separation benefits system are of importance.

Furthermore the favorability comparison should show, how hard it can be for an employee in practice, to get the best tax advantages for the taxation of the separation benefits system. Moreover the tax aspect of the legal and collective separation benefits system in the former and model system from the view of an employee are stated. Decisions of the Administrative Court and of the Independent Tax Tribunal as well as rulings of the Finance Court reflect the complexity of this topic.

The second main part deals with the terms “Residence” and “habitual Residence” according to § 26 of the Federal Fiscal Code and the consequences of these definitions on other norms of the Tax Law.