Titelaufnahme

Titel
Behandlung sekundärer Wehenschwäche
Weitere Titel
Behandlung sekundärer Wehenschwäche
VerfasserBaumgartner, Stefanie
Betreuer / BetreuerinKayer, Beate
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wehendystokie / Sekundäre Wehenschwäche / Behandlung sekundärer Wehenschwäche / Latenzphase
Schlagwörter (EN)labour dystocia / management of labour dystocia
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung: Sekundäre Wehenschwäche ist eine häufige Diagnose in der geburtshilflichen Praxis. Die Behandlung erfolgt üblicherweise mittels Oxytocin und/oder Amniotomie, wobei die Ursachen der Wehenschwäche zum Teil nicht näher beleuchtet werden. Die Diagnosestellung der sekundären Wehenschwäche ist durch unterschiedliche Definitionen er physiologischen Geburtsphasen zusätzlich erschwert.

Ziel: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es einen objektiven, empirisch belegten Überblick über die aktuellen Studienergebnisse zum Thema Behandlungsmethoden bei sekundärer Wehenschwäche und deren Effektivität hinsichtlich des Geburtsmodus und der Geburtsdauer zu geben.

Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden aktuelle internationale Studien zum Thema sekundäre Wehenschwäche herangezogen. Verwendete Datenbanken der Literaturrecherche sind Pubmed, Sciencedirect sowie Cochrane. Definitionen der Geburtsphasen und Wehenformen aus aktuellen Hebammenfachlehrbüchern werden verglichen und beurteilt.

Ergebnis: Der Geburtsmodus bei diagnostizierter sekundärer Wehenschwäche wird nicht durch Oxytozinapplikation, Amiotomie und Vollbad beeinflusst. Die Geburtsdauer wird nur durch die Oxytocingabe nachweislich verkürzt und bei Vollbad während der Eröffnungsperiode verlängert.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Labour dystocia is a common diagnose in obstetrics and is usually treated with oxytocin or an amniotomy. The cause of labour dystocia is often not questioned. It is complicated to diagnose labour dystocia due to the different definitions of the physiological duration of the first and second stage of labour.

Objectives: The object of this thesis is, to give an objective and empiric overview of the current literature dealing with the treatment of labour dystocia. Including the current treatments for labour dystocia and their efficiency in terms of the mode of delivery and the duration of labour.

Methods: To compare different methods regarding the management of labour dystocia a broad literature review has been done on databases like Cochrane, PubMed and Sciencedirect. Definitions for the stages of labour and the types of contractions are based on current textbooks for midwifery.

Results: The use of oxytocin, amniotomy or a bath during labour have no influence on the mode of delivery if labour dystocia occures. The duration of labour is shortened by the application of oxytocin and extended if the birthing woman took a bath during the first stage of labour.