Titelaufnahme

Titel
Der Zusammenhang zwischen der Anwendung einer Periduralanästhesie und der hormonellen Situation der Gebärenden sub partu
Weitere Titel
The connection between the epidural anesthesia and the hormonal balance of a woman in labour
AutorInnenBrandstetter, Esther
GutachterHeinzl, Silke
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Endorphine / Geburtsverlauf / Hormone / Neugeborenes / Oxytocin / Periduralanästhesie / Stress / Schmerz
Schlagwörter (EN)endorphines / birth / labour / hormones / newborn / fetus / oxytocin / epidural anesthesia / stress / pain
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich einerseits mit der regelrechten hormonellen Situation einer Gebärenden sub partu und der Fragestellung, ob es durch den Einsatz einer geburtshilflichen Periduralanästhesie (PDA) zu hormonellen Veränderungen und somit auch Auswirkungen auf den Geburtsverlauf kommt. Des Weiteren soll geklärt werden, ob die mütterlichen Hormone auf den Fetus übertragen werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den verschiedenen Aspekten der Schmerzen sub partu, da diese eine große Rolle in der Geburtsdynamik spielen und im direkten Zusammenhang mit der hormonellen Situation der Gebärenden stehen. Die PDA stellt schon seit Jahren eine der am häufigsten angewendeten Schmerzmittel sub partu dar und verzeichnet einen hohen Erfahrungsschatz in der Anwendung. Die Verbindung zwischen der regelrechten maternalen Hormonsituation unter der Geburt und der PDA stand bisher nicht im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses, jedoch zielt diese Arbeit genau darauf ab, hier eine Verbindung zu schaffen und hinterfragt die geburtshilfliche Praxis, in diverse komplexe physiologische Abläufe analgetisch einzugreifen.

Im Zuge der Literaturrecherche kristallisierte sich heraus, dass die PDA zu Änderungen der Endorphin und Oxytocinkonzentration führt. Dies kann je nach Konstitution der Gebärenden und nach dem bisherigen Geburtsverlauf förderlich oder hemmend wirken. Es kann auch zu einer Regulation der hormonellen Situation und somit des Geburtsfortschritts kommen, wenn dieser auf Grund einer zu hohen stressbedingten Katecholaminausschüttung gestört ist. Die Literaturrecherche ergab, dass auch das Kind bei all diesen Prozessen eine einflussreiche Rolle spielt und von den Auswirkungen der PDA sekundär betroffen ist. Zahlreiche Quellen beschreiben endokrinologische Zusammenhänge zwischen Mutter und Kind in utero und berichten auch, dass das Kind Hormone an den mütterlichen Kreislauf abgibt.

Zusammenfassung (Englisch)

This research paper covers the veritable hormonal situation of a woman giving birth to her baby and the question if the use of obstetric epidural anesthesia (PDA) can lead to hormonal changes, which subsequently influence the course of parturition. Furthermore, the transmittance of certain maternal hormones onto the fetus is studied. The focus lies on different aspects of pain associated with childbirth, which plays a major role in the dynamics of delivery and has a direct relation to the hormonal situation of the woman in labour. For years, PDA has been one of the most widely used analgesics sub partu and its use has accumulated a wealth of experience. Yet the link between the veritable maternal hormonal situation during delivery and the PDA has not been in the focus of academic interest. This paper offers an attempt to build this connection and scrutinize the obstetric practice to interfere in diverse complex physiological procedures with analgesics. In the course of literature research, it appeared that PDA leads to changes in the concentration of endorphin and oxytocin. Depending on the physique of the delivering woman and the course of parturition, this can either be advantageous or debilitating and even leading to a regulation of the hormonal situation and advancing the course of parturition if it is disturbed by a stress-induced release of catecholamines. According to literature, the child plays an influential role in these processes and is secondarily affected by the consequences of PDA. A number of resources indicate endocrinologic links between the mother and the child in the uterus and report that the child releases hormones into the bloodstream of the mother.

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