Bibliographic Metadata

Title
Kontrazeption in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Additional Titles
Contraception in the first half of the 20th Century
AuthorHuber, Eugenie
Thesis advisorKayer, Beate
Published2015
Date of SubmissionJune 2015
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Kontrazeption / Kontrazeptionsgeschichte / Hebammenarbeit / Familienplanung
Keywords (EN)Contraception / History of Contraception / Midwifery / Family Planning
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Kontrazeption und ihrer Geschichte. Empfängnisverhü-tung betrifft Menschen jeder Gesellschaftsschicht, nahezu jeden Alters, überall auf der Welt. Für Hebammen, die ein intensives Betreuungsverhältnis zu schwangeren Frauen und jungen Familien haben, gilt die Beratung über Familienplanung deshalb als ein wich-tiger Teil ihrer Arbeit. Heute sind besonders hormonelle Methoden in Österreich sehr beliebt. Nicht nur deswegen wird die Erfindung der Pille als Revolution der Kontrazeption angesehen. Ziel dieser Arbeit ist es zu erörtern in welcher Form Geburtenregelung vor dieser Entwicklung stattfand. Ebenso soll ein Fokus auf Hebammenarbeit in der Famili-enplanung gelegt und ein Bezug zur heutigen Beratung gefunden werden.

Die Informationsfindung für diese Arbeit erfolgte mit Hilfe einer Literaturrecherche histori-scher, gynäkologischer und zeitgemäßer Fachliteratur.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren natürliche Methoden, Barrieremethoden, Intrauterinpessare und die Sterilisation gängige Mittel zur Verhütung. Zu den Barriereme-thoden zählten vor allem das Diaphragma und das Kondom, während zu den natürlichen Methoden die Bestimmung der fruchtbaren Tage, Coitus interruptus und die prolongierte Laktation gehörten. Der Schwangerschaftsabbruch, der nach österreichischem Gesetz verboten war wurde ebenfalls als Mittel zur Geburtenregelung verwendet. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde die Familienplanung, durch die damals herrschende Familien-politik, in Österreich streng reglementiert. Die Hebammenarbeit wurde damals durch ein neues Hebammengesetz revolutioniert.

Es zeigt sich, dass das Wissen über Empfängnisverhütung und die freie Entscheidung jedes Menschen über seine eigene Familienplanung ein Privileg ist. Für Hebammen ist ein umfassendes Wissen über Verhütung und verschiedene Methoden essentiell um eine gute Beratung ermöglichen zu können

Abstract (English)

This thesis deals with Contraception and its history. Birth control is a topic that concerns men and women of different age and social groups all over the world. It is also an im-portant part of a Midwife’s counselling for women. Today contraception with hormones is a very common used technique in Austria. The invention of those hormonal techniques was a big revolution in the birth control movement. This article gives an insight of contra-ception before this time. A main focus is set on the role of the midwife and her counselling concerning this topic.

In order to present this thesis historical and up to date literature was searched and com-pared.

In the first half of the 20th century commonly used methods of contraception were con-doms, the diaphragm, intrauterine devices, coitus interruptus, the Lactational-Amenorrhea-Method, sterilization and the determination of the fertile days in a woman’s cycle. The termination of a pregnancy, although illegal in Austria, was also used as a tool for family planning. During the time of National Socialism birth control was strictly regulated by the government and not an independent decision for everyone to make. A law invented in this time revolutionized the work of Midwifes in Austria.

In the course of this thesis it becomes obvious that the common knowledge about contra-ception and its general accessibility are a true privilege. Extensive information about birth control, a variety of its methods and its history is essential for Midwifes in order to provide professional counseling.

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