Titelaufnahme

Titel
Kindliche Azidose unter der Geburt. Outcome und Management post partum
Weitere Titel
Heavy fetal acidosis during labour . Outcome and management postnatal
VerfasserRauer, Sonja
GutachterKayer, Beate
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Umbilical cord blood pH / Acidosis / Short term outcome
Schlagwörter (EN)Umbilical cord blood pH / Acidosis / Short term outcome
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung: Die pH Messung aus der Nabelschnur nach der Geburt des Neugeborenen dient als ein wichtiges Parameter um die vorgeburtliche Sauerstoffversorgung einschätzen zu können. Ist nun eine schwere kindliche Azidose durch Blutgasanalyse nach der Geburt festgestellt worden, ist das Neugeborenen Outcome ungewiss, denn nicht jedes Neugeborene reagiert gleich.

Ziel: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es heraus zu finden wie viele Kinder tatsächlich an einer schweren Azidose leiden und welche Auswirkung solch eine Diagnose auf das Neugeborenen Outcome hat. Es soll auch geklärt werden wie viele Kinder behandlungsbedürftig sind, indem dargelegt wird wie viele Kinder auf die Neonatologie transferiert werden müssen. Die Auswirkung auf das Management post partum wird am Ende der Arbeit beschrieben.

Methode: Zum Beantworten der Forschungsfrage wurde eine umfassende Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed, CINAHL, Cochrane und Medline durchgeführt. Zur Darlegung der Auswirkung auf das Management bei der Diagnose schwere kindliche Azidose wurden verschiedene Richtlinien herangezogen.

Ergebnisse: Die Wahrscheinlichkeit an einer schweren kindlichen Azidose zu leiden wird als ein geringes Risiko angeben. Die Auswirkung auf das Outcome ist jedoch ungewiss, aber es kann gesagt werden dass ein erhöhtes Risiko eines 5 Minute Apgar unter 7 vorliegt. Auch die Häufigkeit einer Verlegung auf die Neonatologie mit solch einer Diagnose wird in der Literatur bis zu 100% beschrieben. Laut verschiedenen Leitlinien ist allein die Diagnose schwere Azidose, egal in welchem Zustand das Neugeborene sich befindet, Grund genug für eine Verlegung.

Zusammenfassung (Englisch)

Problem: The pH measurement form the umbilical cord after the birth of the newborn is an important parameter to estimate the antenatal oxygen care of the baby. If a heavy acidosis of the child has been ascertained by blood gas analysis after birth, the newborn outcome is uncertain, because not every newborn reacts the same way by this diagnosis.

Aim: The aim of this thesis is to find out how many children suffer really from heavy acidosis and how does it effect the newborn outcome. It should be also be answered how many children need treatment, which is shown in how many children must be transferred to the neonatology. The effect on the management postnatal is described at the end of this thesis.

Method: To answer the research question a comprehensive literature research was carried out in data bases like PubMed, CINHAL, Cochrane and Medline. Different directives were pulled up for the statement of the effect of a heavy acidosis of the child on the management postnatal.

Results: The risk to suffer from a heavy acidosis is low. Nevertheless, the effect on the newborn outcome is uncertain, but a raised risk of a 5 minute Apgar lower 7 is given. Also the frequency of a transfer to the neonatology with such a diagnosis is describes in the literature up to 100%. According to different guidelines only the diagnosis of a heavy acidosis is reason enough for a transfer.