Titelaufnahme

Titel
Nächtliches Stillen
Weitere Titel
nighttime breastfeeding
VerfasserRogner, Denise
GutachterKayer, Beate
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)nächtliches Stillen / bedsharing / co-sleeping
Schlagwörter (EN)nighttime breastfeeding / nocturnal breastfeeding / bedsharing / co-sleeping
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema nächtliches Stillen und hat sich zum Ziel gesetzt darauf wirkende Einflussfaktoren und Auswirkungen des nächtlichen Stillens auf Mutter und Kind darzustellen.

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, welche auf der Erarbeitung der aktuellen Forschungsarbeiten rund um dieses Thema basiert.

Neugeborene haben ein anderes Schlafmuster als Erwachsene, doch nächtliches Stillen kann dazu beitragen einen zirkadianen Rhythmus zu etablieren. Forscher empfehlen aufgrund des kleinen Magenvolumens von Neugeborenen eine hohe Stillfrequenz. Schlafen die Eltern mit ihrem Kind in einem Bett, wird dieser Empfehlung eher nachgekommen, da bedsharing die Häufigkeit der nächtlichen Stillmahlzeiten fördert. Weiters bekommen ausschließlich stillende Mütter mehr Schlaf als nichtstillende Mütter. Die Schlafqualität ist zudem eine bessere.

Bezüglich der Auswirkungen von nächtlichem Stillen auf frühkindliche Karies, sowie der Auswirkungen des bedsharings auf den Plötzlichen Kindstod herrscht Uneinigkeit in der Forschungswelt. Es besteht weiterer Forschungsbedarf, da es wenige Untersuchungen gibt, die sich explizit mit dem nächtlichen Stillen beschäftigen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the influences on nighttime breastfeeding and the effects of nighttime breastfeeding on both mother and child.

This thesis is a literature research, which is based on developed results of current research.

Infants show different sleep patterns than adults do, but nighttime breastfeeding can help to establish a circadian rhythm. Researchers recommend short feeding intervals due to the small stomach capacity of newborns. Bedsharing promotes nighttime breastfeeding and helps to follow this recommendation. Furthermore, exclusively breastfeeding mothers get more sleep than mothers who do not breastfeed their child. The sleep quality is also better.

There is disagreement in the research regarding the influence of nighttime breastfeeding on early childhood caries and the influence of bedsharing on SIDS. Further research is needed, as there are few studies that explicitly deal with nighttime breastfeeding.