Titelaufnahme

Titel
Die Konisation : Eine geburtshilfliche Herausforderung?
Weitere Titel
Cervical Conization An Obstetrical Challenge?
VerfasserWaschier, Petra
Betreuer / BetreuerinVacek, Teresa
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Konisation / Fertilität / Schwangerschaft / Geburt
Schlagwörter (EN)Conization / Fertility / Pregnancy / Delivery
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der speziellen Situation von Frauen, die in ihrer Vergangenheit aufgrund einer zervikalen intraepithelialen Neoplasie mittels Konisation therapiert wurden. Anhand einer Literaturrecherche soll ein Überblick über mögliche Risiken und Folgen der Konisation geliefert werden, mit denen betroffene Frauen im gebärfähigen Alter bezüglich ihres reproduktiven und geburtshilflichen Outcomes konfrontiert sein können. Nach kurzer Klärung von Begrifflichkeiten und medizinischem Hintergrundwissen zum Thema Konisation steht im Hauptteil dieser Arbeit zur Diskussion, ob betroffene Frauen Einschränkungen hinsichtlich ihrer Fertilität zu befürchten haben. Die schwangerschafts-assoziierten Risiken wie Aborte und Frühgeburtlichkeit bilden einen weiteren Schwerpunkt des zentralen Kapitels, bevor sich die Autorin abschließend mit den Auswirkungen der Konisation auf die Geburt beschäftigt.

Nach eingehender Auseinandersetzung mit diesem Thema kommt die Autorin zu dem Fazit, dass Frauen nach Konisation kaum Einschränkungen bezüglich ihrer Fertilität zu erwarten haben. Unter Frauen status post Konisation findet sich eine signifikant erhöhte Abort- und Frühgeburtenrate vor der 37. Schwangerschaftswoche, nicht jedoch vor der 34. Schwangerschaftswoche. Faktoren wie die Konusgröße, das Zeitintervall zwischen Konisation und Konzeption und die Häufigkeit der Konisation beeinflussen Schwangerschaftsrisiken mit hoher Wahrscheinlichkeit. Frauen mit vorangegangener Konisation scheinen weder zu überstürzten noch zu prolongierten Geburten zu neigen. Eine Zervixstenose ist ein mögliche Folge der Konisation, die bei Frauen im reproduktiven Alter jedoch nur selten auftritt. Möglicherweise gehen Spontangeburten bei Frauen st.p Konisation mit einer erhöhten Rate an Zervixrissen einher, eine Steigerung der Kaiserschnittrate aufgrund früherer Konisation wurde nicht beobachtet.

Zusammenfassung (Englisch)

The emphasis of the following thesis is regarding the situation of women who have had a previous conization for treatment of cervical intraepithelial neoplasia. This thesis provides an overview of risks and problems, that affected women of childbearing years may deal with in regards to reproductive and obstetric outcomes. After explaining medical terms and background knowledge concerning conization, the main section of this work deals with the question, if affected women will have to expect limitations on their future fertility. Another focus of the main chapter is touching on the risks associated with pregnancy, like abortion and preterm delivery. At the end of the main chapter effects of conization on subsequent deliveries are described.

The author of this thesis comes to the conclusion, that for women with a previous conization there is no need to fear restrictions in their future fertility. However, within women who have had previous conization, abortion and preterm rates before 37 weeks of gestation are significantly higher, but this does not apply to preterm delivery before 34 weeks of gestation. Factors like size of the cone, the time interval between conization to pregnancy and how often conization had been performed influence the risks with high probability. Women with prior conization don´t seem to have more or less precipitious or prolonged deliveries. Cervical stenosis may be a possible consequence of conization, though it is a rare complication within women of reproductive age. Deliveries in women with previous conization may tend to go along with a higher rate of cevical tears, while cesarean sections don´t seem to appear more frequently in women with a history of conization.