Titelaufnahme

Titel
Evidenzen von ergotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit emotionalen Störungen
Weitere Titel
Evidence of occupational therapy interventions for children and adolescents with emotional disorders
VerfasserDolezal, Julia
GutachterRitschl, Valentin
Erschienen2015
Datum der AbgabeSeptember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Emotionale Störungen / Kinder und Jugendliche / Ergotherapeutische Intervention / Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychische Gesundheit
Schlagwörter (EN)Emotional disorder/illness / Children and Adolescents / Occupational Intervention / Pediatric psychiatry / Mental health
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Ein klares Arbeitsfeld der Ergotherapie ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie die sich mit deren Behandlung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt, die in ihrer seelischen, geistigen und körperlichen Entwicklung erhebliche Störungen oder Defizite aufweisen. Aufgrund der Literatur zu diesem Thema, beschäftigt sich diese Arbeit, mit den vorhandenen Evidenzen ergotherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen mit emotionalen Störungen. Der Fokus liegt auf der Zusammenführung von ergotherapeutischen Interventionen, um das ergotherapeutische Tätigkeitsfeld, sowie Sichtweisen zu erweitern.

Methode: Es wurde im Zeitraum vom 20.02. bis 01.03.2015 in den elektronischen Datenbanken Cinahl, Cochrance Library, Medline, Maternity und Infantcare Database sowie in der Bibliothek der FH Campus Wien per Handrecherche nach relevanten Studien die innerhalb des Zeitraums 2000 bis 2015 liegen gesucht.

Ergebnisse: Die sechs hinzugezogen Studien zeigen, dass es zur ergotherapeutischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit emotionalen Störungen unterschiedliche Interventionsmöglichkeiten gibt. Die am häufigsten durchgeführte Intervention war das Alert Program zur Selbstregulation. Die Ergebnisse dazu zeigen, dass

dessen Auswirkungen durchaus positiv ausfallen und als hilfreich für den Umgang mit Symptomen emotionaler Störung gesehen werden. In zwei Studien wurde das Alert Progam in den Klassenunterricht integriert und in Zusammenarbeit mit LehrerInnen und TherapeutInnen praktiziert, die es als geeignet, hilfreich und förderlich erlebten.

Deren Wirksamkeit konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Conclusio: Der Einsatz von ergotherapeutischen Interventionen, wie das Alert Program, werden in der gefundenen Literatur als sinnvoll und wirksam betrachtet, dies lässt sich aber aufgrund der mangelnden wissenschaftlichen Studien nur schwer belegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: A typical scope of occupational therapy is the child and adolescent psychiatry. It engages with the therapy of clients which have disorders or significant deficits in their spiritual, mental and physical development. According to the literature on this topic, this work concerns with the available evidence of occupational therapy treatment options for children and adolescents with emotional disorders. The focus is on the merging of occupational therapy interventions to enhance the occupational therapy field of activity, and perspectives.

Methods: The literature research took place in five databases (CINAHL, Cochrane Library, Medline, Maternity and Infantcare Database) in the period from 20/02/2015 to 01/03/2015. In addition a manually research in the library of the FH Campus Wien for relevant studies in the period from 2000 to 2015 was done.

Result: The six used studies indicate, that there are many different possibilities of intervention in the field of occupational therapy treatments for children and adolescents with emotional disorder. The most common performed intervention is the Alert Program for self-regulation. The outcome of the studies show that the effects of the mentioned intervention, are positive and helpful to handle with symptoms of emotional disturbance. In two studies, the Alert program is integrated in a school where teachers and occupational therapists collaborate. The experience out of this is rated was convenient, helpful and beneficial. However, the effectiveness is not verified, because of lack of evidence.

Conclusion: The use of occupational therapy interventions, such as the Alert Program, are described in literature to be useful and effective. Because of the lack of scientific studies, the effectiveness cannot be verified.