Titelaufnahme

Titel
Häusliche Ergotherapie bei Patient_innen mit leichter bis mittelgradiger Demenz
Weitere Titel
Occupational therapy at home for patients with mild to moderate dementia
VerfasserEgermann, Anna
Betreuer / BetreuerinGrundtner, Stefan
Erschienen2015
Datum der AbgabeSeptember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gemeindenahe/ Häusliche Ergotherapie / Demenz / Interventionsprogramme
Schlagwörter (EN)Community- based Occupational Therapy / Dementia / Home Intervention Programmes
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Demenz ist eine fortschreitende, nicht heilbare Krankheit, welche die betroffenen Personen im Alltag immer mehr einschränkt. Ergotherapie versucht Menschen mit Beeinträchtigungen dabei zu unterstützen, im Alltag möglichst selbstständig zu sein. Die meisten Menschen möchten so lange es geht in ihrem eigenen Haus verbleiben. Darum wird in diesem Review nach Evidenzen für häusliche Ergotherapie bei Demenz gesucht.

Es wurde in vier Datenbanken mit verschiedenen Suchbegriffen recherchiert und Ein- bzw. Ausschlusskriterien für die Studien definiert.

Passend waren sieben randomisiert kontrollierte Studien (RCTs), die chronologisch beschrieben werden, da sie sich aufeinander beziehen. Drei US- amerikanische Studien beschrieben, dass Ergotherapie einen positiven Effekt auf die Patient_innen und deren Betreuer_innen hat, wobei die Ergebnisse nicht signifikant sind. Zwei niederländische Studien können einen signifikanten Effekt eines Interventionsprogrammes feststellen. Eine daran anschließende deutsche Studie kann keinen Unterschied zwischen zehn Einheiten Ergotherapie und einer ergotherapeutischen Beratung erkennen und eine weitere deutsche Studie beschreibt wiederum sehr positive Ergebnisse.

Alle in den Studien beschriebenen Interventionen sind betätigungsorientiert. Die Wirksamkeit ist immer von der Dauer, dem Kontext und der Intensität der Intervention, aber auch vom Therapeuten, der Therapeutin und deren Ausbildung und Erfahrung abhängig. Auch das Forschungsdesign bzw. die Auswertung kann die Ergebnisse beeinflussen.

Zusammenfassung (Englisch)

Dementia is a progressive disease with no cure. People who suffer from Dementia, are limited in der Activities of daily living. Occupational therapy tries to help handicapped people, to be as independent as possible in their everyday life. Most people want to remain in their own homes as long as possible. For this reason in this review, is searched for evidence for occupational therapy in the people’s homes.

Four databases were used for research with different search terms. In- and exclusion criteria for the studies was defined.

Seven randomized controlled trials (RCTs) where found and chronologically described. The US- American studies describe a positive effect of occupational therapy for patients and care givers, but the outcomes are not significant. Another Dutch study found a significant effect of its program. A linked German study said, that ten sessions of occupational therapy are not better than one consultation and another German study describes very positive effects.

All of the interventions in the studies are top- down orientated (activity orientated). The efficacy depends on the duration, the context and the intensity of the program, but also on the therapist him- or herself, their experience and education. Also their study design and the analysis have an Influence on the outcomes.