Titelaufnahme

Titel
Evidenzen für die Wirksamkeit von Cognitive Orientation to daily Occupational Performance bei Erwachsenen nach einem Schlaganfall
Weitere Titel
Evidence for the efficacy of Cognitive Orientation to daily Occupational Performance in adults after stroke
AutorInnenMatus, Nicole
GutachterSchönthaler, Erna
Erschienen2015
Datum der AbgabeSeptember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schlaganfall / Kognitive Strategien / Cognitive Orientation to daily Occupational Performance/ CO-OP / Erwachsene
Schlagwörter (EN)stroke / cognitive strategies / Cognitive Orientation to daily Occupational Performance/ CO-OP / adults
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Hintergrund und Ziel:

Nach einem Schlaganfall treten, neben vielen anderen Symptomen, meist motorische Beeinträchtigungen auf, welche motorisches Lernen erfordern um den Alltag wieder möglichst selbstständig bewältigen zu können. Da ein Insult jedoch auch häufig kognitive Einschränkungen nach sich zieht, wird das Erlernen neuer Inhalte erschwert. CO-OP ist ein Ansatz, der sich mit motorischem Lernen und selbstständiger Strategieentwicklung beschäftig, jedoch ursprünglich für Kinder mit einer UEMF (Umschriebenen Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen) entwickelt wurde. Ziel des Literature Reviews ist es, herauszufinden welche Evidenzen es über die Wirksamkeit von CO-OP bei erwachsenen Patienten nach einem Schlaganfall gibt und diese in einem Literature Review darzustellen.

Methodik:

Es wurde in verschiedenen Datenbanken, wie PubMed, CINAHL, Cochrane Library und OT seeker recherchiert. Anhand der Inklusions- und Exklusionskriterien wurden sechs Studien, vier Einzelfallstudien, ein RCT und eine Studie qualitativen Designs, für diesen Review herangezogen. Diese wurden mit den McMaster Formularen (Law et al., 1998) kritisch bewertet, sowie mit der Evidenzpyramide von Tomlin und Borgetto ihrem jeweiligen Evidenz-Level zugeteilt.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse der Studien lassen vermuten, dass CO-OP im Bereich der Neurorehabilitation eine zukünftig vielversprechende Methode sein könnte. Alle TeilnehmerInnen der Studien waren in der Lage, die globale Strategie zu erlernen und anzuwenden, die Performanzen ausgewählter Aktivitäten verbesserten sich signifikant.

Conclusio:

Die Ergebnisse der Studien scheinen vielversprechend, wegen der kleinen Stichproben ist jedoch keine Generalisation der Ergebnisse möglich. Um die Effektivität von CO-OP bei erwachsenen PatienInnen nach einem Schlaganfall eindeutig belegen zu können, bedarf es weiterer Forschung.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background and Aim:

After suffering a stroke, the affected persons are afflicted with various symptoms, mostly motor disabilities, which require motor learning to cope with everyday life self-dependently. Because cognitive disabilities usually come along post-stroke, the learning of new contents gets hindered. CO-OP is a cognitive approach, which deals with motor learning and autonomous strategy development. Originally, this approach was created for children with Developmental Coordination Disorder (DCD). The aim of this literature review is to discover evidences for the efficacy of CO-OP in adults after stroke and present them in a literature review.

Methods:

Various databases like PubMed, CINAHL, Cochrane Library and OT seeker have been investigated. On the basis of inclusion- and exclusion criteria six studies, four single-subject, one RCT and one qualitative study, were used for this review. They were critical appraised with the critical review forms McMaster for qualitative and quantitative studies (Law et al. 1998). They were classified their particular level of evidence with the Research Pyramid by Tomlin and Borgetto (2011).

Results:

The results of the studies suggest that CO-OP could be used in future for neurorehabilitation patients. All participants were able to learn and apply the global strategy, data of performances of chosen goals changed significantly.

Conclusions:

The results show major improvement in performance of chosen goals, but the samples are too little to generalise the findings. Future research is needed.

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