Titelaufnahme

Titel
Wieder verwurzelnDer Einsatz der Gartenarbeit in der Ergotherapie und Auswirkungen auf die Partizipation bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung
Weitere Titel
Taking roots. Gardening as a therapeutic approach for mentally ill people and its effects on participation.
AutorInnenCarda, Carmen
GutachterMulzheim, Susanne
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Partizipation / Gartenarbeit und Medium Garten / Psychische Erkrankungen
Schlagwörter (EN)Participation / Gardening and Nature / mentally ill people
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Menschen mit einer psychischen Erkrankung erfahren häufig eine Einschränkung in der Teilhabe einerseits durch ihre krankheitsbedingten Symptome, andererseits auch durch die Barrieren der Gesellschaft. Oftmals können bedeutungsvolle Tätigkeiten nicht mehr oder eingeschränkt ausgeführt werden. Partizipation ist ein Kernelement des biopsychosozialen Modells der ICF und wird als „das Einbezogensein in eine Lebenssituation“ (Rentsch, Bucher, 2005, S. 20) definiert. Um dies wieder zu ermöglichen werden in der Ergotherapie Mittel und Medien eingesetzt. Die Gartenarbeit bietet aufgrund ihrer vielfältigen Möglichkeiten eine Bandbreite an Tätigkeiten und ist für viele Menschen eine bekannte und bedeutende Aktivität. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob sie einen Einfluss auf die Partizipation einer Person mit einer psychischen Erkrankung haben kann.

Methodik: Mithilfe einer Literaturrecherche wird in dieser Arbeit der Einsatz der Gartenarbeit bearbeitet. Die Ergebnisse werden anhand der ICF- Domänen der Partizipation aufgelistet.

Ergebnisse: In Bezug auf die Partizipation im Alltag sind nur wenige Daten vorhanden. Diese zeigen positive Einflüsse auf die Ausübung von bedeutungsvollen Tätigkeiten, die Wiederaufnahme von Beruf und Studium sowie eine verringerte Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Gesundheitssystem. Durch den Studienvergleich wurde ersichtlich, dass die Gartenarbeit einen positiven Einfluss auf die Stressreduktion sowie die soziale Interaktion haben kann.

Conclusio: Die Gartenarbeit und der Einsatz der Natur in der Therapie bietet eine Bandbreite an positiven Auswirkungen auf Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Um jedoch eine allgemeine Aussage treffen zu können bedarf es auf diesem Gebiet mehr evidenzbasierte Forschung, welche den Fokus auf den Alltag einer Person legt, um einen besseren Vergleich herstellen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: Mentally ill people often experience limitations when it comes to participating in daily activities. These limitations are not only caused by disease-related symptoms, but also by barriers created by society. Therefore, the possibilities to execute meaningful tasks are often restricted. Participation is a key element of the biopsychosocial model of the ICF and is defined as “being involved in a life situation” (Rentsch, Bucher, 2005, p. 20). Occupational therapy uses various resources to reach this goal, and gardening could be one of them as it offers a wide range of therapeutic possibilities. The aim of this thesis is to find out if gardening can have a positive influence on the participation of people with mental illnesses.

Methods: This thesis is built up as a literature review. The results are listed on the basis of the ICF-domains of participation.

Results: There is only little data available with respect to people’s participation in everyday life. Nevertheless, the results that have been compiled show positive effects when it comes to performing meaningful activities, such as going back to work or university, as well as a decrease in using health care services. Moreover, there have been significant results as regards the reduction of stress symptoms and the enhancement of social interactions.

Conclusion: If gardening and being outside are used in occupational therapy, there will be positive effects on the health of people with mental illnesses. However, to make a general statement on the effects of gardening and to achieve a better comparison, more evidence-based research with a focus on this specialised field is necessary.

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