Titelaufnahme

Titel
Die Ergotherapie im Feld der Kognition: Die Befunderhebung kognitiver Fähigkeiten bei neurologischen Klienten/Klientinnen.
Weitere Titel
Evaluation of cognitive impairment in occupational therapy.
AutorInnenFechner, Katharina
GutachterGach, Thomas
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Kognition / kognitive Fähigkeiten / Befundung / Assessments
Schlagwörter (EN)Occupational therapy / Cognition / Cognitive functioning / Cognitive dysfunction / Evaluation / Assessments
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die Rolle der Ergotherapie in der Befundung kognitiver Fähigkeiten bei neurologischen Klienten/Klientinnen wird in Österreich derzeit in Frage gestellt, da in der Vergangenheit zum Teil Assessments aus benachbarten Disziplinen verwendet wurden und die Vorgehensweise in Bezug zu standardisierten Assessments zu unspezifisch war.

Ziel: Durch die vorliegende Arbeit soll die Rolle der Ergotherapie in der Befundung kognitiver Fähigkeiten aufgearbeitet und Möglichkeiten einer standardisierten ergotherapeutischen Befunderhebung dargelegt werden. Ziel ist es, die Ergotherapie im Feld der Kognition nicht nur für andere Berufsgruppen transparent zu machen, sondern auch das eigene Berufsprofil für Ergotherapeuten/Ergotherapeutinnen zu stärken.

Methodik: Die Arbeit ist in Form eines Scoping Reviews verfasst.

Ergebnisse: In der Neurologie sind Klienten/Klientinnen häufig mit kognitiven Einschränkungen konfrontiert, die sie in ihrer individuellen Handlungsperformanz einschränken. Da die Befundung einen wesentlichen Teil des ergotherapeutischen Prozesses darstellt, spielt daher auch die Erhebung kognitiver Fähigkeiten in der Ergotherapie eine wichtige Rolle. Es gibt bereits einige standardisierte ergotherapiespezifische Assessments, die sowohl auf Bottom-Up als auch auf Top-Down Ebene für die Befundung kognitiver Fähigkeiten herangezogen werden können. Umfragen aus Kanada und Australien zeigen allerdings, dass Ergotherapeuten/Ergotherapeutinnen bei der Verwendung standardisierter Assessments vor allem auf Top-Down Ebene noch sehr zurückhaltend sind.

Conclusio: Da die Befunderhebung mittels standardisierter Assessments zunehmend wichtiger werden wird und gerade betätigungsorientierte Verfahren nach dem Top-Down Ansatz durch ihre unmittelbare Verbindung zur Handlungsperformanz für die Ergotherapie von besonderer Bedeutung sind, muss die Verwendung dieser Assessments in der Praxis unterstützt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: In Austria, occupational therapy’s role in the evaluation of cognitive impairment with persons after acquired brain injuries is currently challenged due to unspecific approaches in some cases.

Aim: This bachelor’s thesis targets on illustrating the focus and purpose of the evaluation process of cognitive impairment in the context of occupational therapy following neurological diagnoses. Furthermore it is aiming at presenting some examples for standardized assessment tools within occupational therapy.

Methods: The bachelor’s thesis is composed as a scoping review.

Results: Cognitive impairment is prevalent in individuals with acquired brain injuries such as stroke or traumatic brain injury. As cognitive impairment influences occupational performance in daily life and evaluation is an important part of the treatment procedure, the role of occupational therapy in the evaluation of cognitive functioning is evident. There are numerous standardized assessment tools existing, which are focusing on both bottom-up and top-down evaluation and which are especially designed for the use within occupational therapy and the evaluation of cognitive functioning. Though, occupational therapists are still using unspecific approaches instead of these tools, as surveys from Australia and Canada confirm.

Conclusions: Performance-based evaluation in occupational therapy is very important because of the direct link to occupational performance. Since the use of standardized assessment tools is announced to be more important in the future, performance-based approaches in the context of the evaluation of cognitive functioning should be supported.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.