Titelaufnahme

Titel
Das Symbolspiel in der pädiatrischen Ergotherapie: Befundung mit dem ChIPPA und therapeutische Einsatzmöglichkeiten
Weitere Titel
Pretend play in the pediatric occupational therapy: Appraisal through the ChIPPA and therapeutic interventions
VerfasserHaber, Katharina
GutachterStadler-Grillmaier, Johanna
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinder / Symbolspiel / ChIPPA / Therapie / Entwicklung
Schlagwörter (EN)Children / Pretend play / ChIPPA / Therapy / Development
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Symbolspiel hat einen hohen Stellenwert für die kindliche Entwicklung.

Schätzungen zufolge sind 15% aller Kinder und Jugendlichen bis zu ihrem 18.

Lebensjahr zumindest zeitweilig förderbedürftig. Daher ist es wichtig, eine effiziente

Diagnostik und Therapie gewährleisten zu können.

Ziel: Ziel der Arbeit ist es, einen breiten Überblick über die derzeitige Literatur, die sich

mit Symbolspiel beschäftigt, zu geben. Hierbei wird drei Fragestellungen nachgegangen:

Welche Bedeutung hat Symbolspiel für die Entwicklung, wie kann es durch das Child-

Initiated Pretend Play Assessment befundet werden und wie ist es in der Therapie

einsetzbar.

Methodik: Die Arbeit ist in Form eines Scoping-Reviews aufgebaut. Es erfolgte von

September 2014 bis Jänner 2015 eine Literaturrecherche in den Datenbanken Cinahl,

PubMed und The Cochrane Library sowie in der Bibliothek des FH Campus Wien, der

Fachbereichsbibliothek Psychologie der Universität Wien und der Wiener Stadtbibliothek.

Ergebnisse: Symbolspiel hat sehr vielfältige Auswirkungen auf die Entwicklung, wobei

wichtige Bereiche die Sprachentwicklung und der Umgang mit Emotionen sind. Die

Befundung durch ein Assessment wie das ChIPPA ist wichtig um eine effiziente

Behandlung zu ermöglichen. Symbolspiel kann in der Therapie sowohl in

unterschiedlichen Settings als auch durch unterschiedliche Aktivitäten eingesetzt werden.

Gute Evidenzen gibt es zum Beispiel für den Einsatz in Sonderschulen oder bei

Autismuserkrankungen durch das therapeutische Figurenspiel.

Conclusio: Symbolspiel ist in der Therapie bewusst einzusetzen, da dadurch viele

Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert werden können. Außerdem kann es präventiv

wirken. Für einen effizienten Einsatz ist es jedoch notwendig Symbolspiel auch befunden

zu können, wofür sich das ChIPPA anbietet.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: Pretend play is very important for the development of children. About 15%

of all children and teenagers need at least once before 18th birthday support. It is

important to offer an efficient diagnosis and therapy.

Aim: Aim of this work is to give a overview of the current literature of pretend play. Three

are addressed in this work: Which relevance has pretend play for the development, how

can it be adjuged by the Child-Initiated Pretend Play Assessment and how can it be used

in the therapy.

Methods: This thesis is built up as a scoping review. The research process was carried

out from September 2014 to January 2015 in the databases Cinahl, PubMed and The

Cochrane Library. The libraries of the FH Campus Wien, of the Psychology Library of the

University of Vienna and the Wiener Stadtbibliothek were searched for relevant literature

as well.

Results: Pretend play has a big influence on the development with the language

development and the handling of emotions as to major impact fields. The appraisal

through an assessment like the ChIPPA is important for an efficient treatment. Pretend

play can be used in different settings but also through different activities. It can be for

example applied in special care schools or in the work with autistic children.

Conclusions: The use of pretend play in therapy is very important because it can

support a lot of abilities and skills. It can also help as a preventive tool. For an efficient

use it is necessary that the therapist can test the pretend play, what can be done with the

ChIPPA.