Titelaufnahme

Titel
Tierisch gestresst! Auswirkungen von Haustieren auf die Occupational Balance
Weitere Titel
Effects of pets on the occupational balance in stressful situations
VerfasserLindermann, Stefanie
Betreuer / BetreuerinRitschl, Valentin
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Haustiere / Occupational Balance / Betätigungsperformanz / Umwelt-Betätigung-Person-Partizipation
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Occupational Science / Occupational Balance / Occupational Performance / Pets / Person-Environment-Occupation-Performance
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund

Bei Studierenden die aus multimodalen Gründen unter negativen Stressfaktoren leiden, kommt es zu einer Verschiebung der ‚Occupational Balance‘ und somit zu einer Einschränkung der ‚Occupational Performance‘ (Betätigungsperformanz). Eine dauerhafte Einschränkung kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bzw. einer Verzögerung des Studienerfolges führen. Diese Studie soll klären, ob Haustiere einen (positiven) Einfluss auf die Stressbewältigung, und in weiterer Folge, auf die ‚Occupational Performance‘ haben. Das Ziel der Erhebung ist es, positive Einflussfaktoren von Haustieren, auf die ‚Occupational Performance‘, in den verschiedenen Lebensbereichen, anhand des ‚PEOP‘-Modells zu untersuchen.

Methodik

Für die Studie wurde im März und April 2015 eine quantitative Querschnittserhebung mit einem Onlinefragebogen durchgeführt, der an alle Studierenden der FH Campus Wien gesendet wurde. Dabei wurden verschiedenste alltags- und studiumsbezogene Bereiche und die Zufriedenheit mit diesen erfragt. Anschließend erfolgte ein Vergleich der Gruppe der Haustierbesitzer mit der Gruppe der Nicht-Haustierbesitzer.

Ergebnisse

Für die Beantwortung der Fragestellung wurden 889 Fragebögen ausgewertet und analysiert. Die allgemeine, sowie die studiumsbezogene Stressbelastung wird insgesamt als hoch bis sehr hoch empfunden, bei gleichzeitig hoher Lebensqualität. Haustiere zeigen dabei jedoch keine Auswirkungen auf die erhaltenen Resultate hinsichtlich Stress und Laune, obwohl der betriebene Aufwand für ein Haustier von 68 % der Befragten Haustierbesitzer als sehr entspannend empfunden wird.

Conclusio

Haustiere und die damit verbundenen Tätigkeiten zeigen in dieser Studie keinen eindeutigen Einfluss auf Stresssituation. Bedingt durch Limitationen und mangelnde, wissenschaftliche Forschungen auf diesem Gebiet, werden weitere Studien benötigt, um Auswirkungen von Haustieren auf die ‚Occupational Balance‘ zu untersuchen. Diese Arbeit kann als Grundlage für weitere Bestrebungen in diese Richtung herangezogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background

There is a wide variety why students suffer on negative stress. If that’s the case, their ‘Occupational Balance’ is imbalanced and this can result in impairments on their ‘Occupational Performance’. If these impairments persist, it can lead to negative health and/or delay of finishing the exam. This survey investigates (positive) influences of pets on stress and their impact on ‘Occupational Performance’. This survey describes the impact of pets and animals on the ‘Occupational Performance’ on the basis of the ‚PEOP‘-Model.

Methods

This survey took place between March and April 2015. A cross-section study was realized using an online survey tool where all students of the FH Campus Wien were invited to participate. The survey contains various questions about activities of daily living and study related activities. Also, the individual satisfactions among these areas were questioned. The results were compared between the group of pet owning and non-pet owning students.

Results

889 questionnaires were analyzed to answer the given question. The results show high to very high stress levels among students regarding the general and study related stress. After all, the students rated their life-quality also very high. No evidence could be found for the effectiveness of pet owning regarding stress and mood, even though 68 % of the pet owning respondents feel that time and effort, associated with pets, is very relaxing.

Conclusions

Pets, with their associated tasks and time effort, don’t show a significant impact on stress in this survey. Because of several limitations and missing professional studies to this topic, more specific studies are needed to investigate the effectiveness of pets on the ‘Occupational Balance’.