Titelaufnahme

Titel
Zeitlicher Ablauf der sagittalen Bewegungen der thorakalen und lumbalen Wirbelsäule bei gesunden Kindern im Alter von 7-9 Jahren bei Sit-to-Stand
Weitere Titel
Timing of the sagittal movement of the thoracic and lumbar spine in healthy 7-9 year old children during sit-to-stand
VerfasserBaumgartner, Robert
GutachterWidhalm, Klaus
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sit-to-Stand / Sit / Stand / gesunde Kinder / Volkschulkinder / sagittale Bewegung / Bewegungsablauf / Wirbelsäule / thorakale / lumbale / Lendenwirbelsäule / Brustwirbelsäule / Prävention
Schlagwörter (EN)sit-to-stand / sit / stand / healthy children / sagittal movement / movement coordination / spine / thoracic / lumbar / prevention
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Chronische Schmerzen der Wirbelsäule stellen die häufigste Erkrankung der ÖsterreicherInnen dar. Weiters ist das nicht ausschließlich ein Problem der älteren Bevölkerungsschicht. Bereits 17,7% der Befragten unter 30 Jahren gaben bei der Frage nach chronischen Krankheiten Wirbelsäulenbeschwerden an.

Der Sit-to-Stand Versuch ist ein Bewegungsübergang, der eine Vielzahl von Aufgaben an den Bewegungsapperat stellt und in der Bewegungsanalyse sehr häufig zu verschiedensten Zwecken eingesetzt wird, da er als Vorraussetzung dafür gilt, sich in Bewegung setzen zu können.

Obwohl bereits 15 jährige Personen von Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule betroffen sind und bekannt ist, dass sie aufgrund ihrer meist vorhandenen Inaktivität bereits Veränderungen der Bewegungskoordination haben könnten, gibt es kaum Untersuchungen bei gesunden Kindern um möglicherweise schmerzprovozierende Bewegungsmuster erkennen zu können.

Methodik: Diese Arbeit ist eine observative Querschnittstudie. Für die Erhebung der Daten wurden acht gesunde Versuchspersonen im Alter von sieben bis neun Jahren herangezogen. Mittels Highspeed-Kameras wurden die Bewegungen von reflektierenden Markern während des Sit-to-Stand Versuchs aufgenommen und über eine Videoanalysesoftware in Winkeldaten umgewandelt.

Hauptergebnisse: Es ließ sich feststellen, dass die Dauer des Versuchs in dieser Arbeit 1 Sekunde über dem Wert anderer Studien liegt. Im zeitlichen Ablauf der Bewegungen ließen sich vor allem bei drei der acht Versuchspersonen einige auffällige Unterschiede zu Durchschnittswerten aller Versuchspersonen feststellen.

Schlussfolgerung: Da der Bewegungsablauf bei den Versuchspersonen nicht homogen ist, wäre es notwendig, weitere Studien mit mehr Versuchspersonen und mehreren gemessenen Versuchen pro Person durchzuführen. Diese Studien könnten die Unterschiede deutlicher aufzeigen, oder sie widerlegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Chronic pain of the spine is the most common disease in Austria. Furthermore this is not exclusively a problem of elderly people. Already 17.7% of people under 30 years declare to have chronic pain.

The Sit-to-stand test is a movement transition, which provides a variety of tasks at the motor system and is very commonly analysed to various purposes, since it is considered a requirement for being able to start moving.

Although 15 year old people are already affected by pain in the lumbar spine and are known to probably have changes in the movement coordination due to their inactivity, there are few studies in healthy children to recognize potentially pain provoking movement patterns.

Methods: This work is a cross-sectional study. For the collection of data eight healthy subjects were used at the age of seven to nine years. Using high-speed cameras the movements of reflective markers during the sit-to-stand test were recorded and converted in angular data via video analysis software.

Main Results: It was found that the duration of the test in this work is one second above the value of other studies. Considering the timing of movements, especially in three of the eight subjects, some differences to averages of all subjects could be observed.

Conclusion: Since the motion in the subjects is not homogeneous, it would be necessary to carry out further studies with more subjects and more measured tests per subject. These studies could show the differences more clearly or disprove them.