Titelaufnahme

Titel
Frühkindlicher Torticollis oder KISS-Syndrom als Prädisposition einer skoliotischen Fehlhaltung
Weitere Titel
Infantile Torticollis and KISS Syndrom as a cause of a scoliotic malposition
VerfasserHocke, Margareta
Betreuer / BetreuerinSchume, Claudia
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Skoliose / Torticollis / KISS Syndrom
Schlagwörter (EN)Scoliosis / Torticollis / KISS Syndrom
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Eine skoliotische Fehlhaltung wird oft bei Kindern im Alter von 9-16 Jahren diag-nostiziert. Eine genaue Ursache ist in den meisten Fällen nicht bekannt. Das Ziel dieser Arbeit ist, eine mögliche Ursache bzw. Prädisposition der Skoliose darzustellen und die theoretischen Inputs zu vergleichen und zu diskutieren. Diese Erkenntnis kann in der Physiotherapie sowohl zur Früherkennung als auch als präventive Maßnahme beitragen.

Methoden: Eine Korrelation zwischen Asymmetrien in der HWS und einer skoliotischen Fehlhaltung wird anhand von Literaturrecherche ermittelt. Dazu werden verschiedenste Fachbücher und Fachartikel herangezogen und die Aussagen miteinander verglichen bzw. gegenübergestellt. Aus den bearbeiteten Theorien wird eine Fragen-Checkliste formuliert und begründet, welche in der physiotherapeutischen Arbeit Platz finden kann.

Ergebnisse: Aufgrund des Mangels an wissenschaftlichen Untersuchungen, konnte ein direkter Zusammenhang nicht hergestellt werden. Jedoch lässt sich eine Korrelation ver-muten, die mit verschiedenen Berichten von Ärzten und Ärztinnen begründet werden kann.

Schlussfolgerung: Einen wissenschaftlich belegter und definitiver Zusammenhang zwi-schen Asymmetrien der HWS in der früheren Kindheit und einer skoliotischen Fehlhaltung kann weder geschlossen noch ausgeschlossen werden. Für einen aussagekräftigen Er-kenntnisgewinn ist evidenzbasierende Forschung nötig.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Context: Children aged between 9-16 years are often diagnosed with scoliosis malposition which reason usually is unknown. The objective of my work is to identify potential reasons, to illustrate the predisposition of scoliosis and to compare and discuss theoretical inputs. Insights gained of this thesis are meant to broaden the possibilities of early diagnosis and precaution in physiotherapy.

Methods: A correlation between asymmetries in the cervical spine and scoliosis malposi-tion is identified on the basis of literature research. For that purpose numerous conclusions of specialised books and professional articles will be compared and statements will be faced. Based on those theories a questions check-list will be carefully worded and well-founded. Finally that check-list should be an integral part in the physiotherapy practice.

Results: Although a direct connection could not be identified by reason of lacking scientifi-cally proven studies, a correlation is supposed due to various reports of doctors.

Conclusion: A scientifically proven and outright coherence between asymmetries in the cervical spine in infancy and scoliosis malposition cannot be confirmed or denied without an evidence based medicine investigation of this issue.