Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkung elterlicher Miteinbindung in Kinder-Bewegungsprogrammen – ein Systematic Review
Weitere Titel
The impact of parental inclusion in children's exercise programs - a Systematic Review
AutorInnenLangthaler, Melanie
GutachterHurkmans, Emalie Johanna
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Eltern / Kinder / Schule / Übergewicht / Prävention / Bewegungsprogramme / Familie / körperliche Aktivität / Akzelerometer
Schlagwörter (EN)parents / children / school / obesity / prevention / activity program / family / physical activity / accelerometer
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund

Die Zahl der übergewichtigen Kinder steigt weltweit, aus diesem Grund ist es wichtig zu erforschen, wie Präventionsprogramme am optimalsten gestaltet werden sollen.

Ziele

Da Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten an der Entwicklung solcher Bewegungsprogramme involviert sind, ist das Ziel herauszufinden, ob es sinnvoll ist, Eltern in Bewegungsprogramme mit einzubinden oder nicht.

Methodik

Diese Arbeit ist rein hermeneutisch abgehandelt. Die systematische Literaturrecherche fand in den Datenbanken Pedro und PubMed statt. Für die Literatursuche werden Clinical Trials, Clinical Controllled Trials und Randomized Controlled Trials verwendet. Falls nötig, werden auch einzelne themenrelevante Studien mit anderem Studiendesign inkludiert. Zur

Aufzeichnung der Studieneffektivität werden die körperliche Aktivität sowie der Körperfettanteil gemessen. Liegen die Ergebnisse über 75%, so ist von konsistenter Evidenz die Rede. Liegen die Ergebnisse unter 75%, so ist das Ergebnis widerlegt.

Ergebnisse

Es konnten 14 Studien ausfindig gemacht werden, welche zur Beantwortung der zentralen Fragestellung herangezogen werden. Das Ergebnis zeigt bei Studien mit Einbindung der Eltern, dass 71,4% ein signifikant positives Ergebnis aufweisen, wobei eine Studie nur teilweise ein signifikant positives Ergebnis lieferte. Bei Studien, in denen die Eltern nicht inkludiert wurden, weisen 83,3% ein signifikant positives Ergebnis auf. Dies bedeutet, dass Bewegungsprogramme ohne Eltern ein positiveres Ergebnis haben, als Studien in denen die Eltern nicht eingebunden werden. Aufgrund verschiedener Limitationen muss das Ergebnis jedoch kritisch betrachtet werden

Schlussfolgerung

Da sowohl die Interventionen als auch die Arten der Elternarbeit so unterschiedlich sind,

sollten zu dieser Thematik noch weitere Forschungen angestrebt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background

Hence the number of overweight children is increasing worldwide, exploring how prevention programs have to be designed is of outmost importance.

Goals

Physiotherapists are involved in the development of such activity programs, so they have to find out the objective, whether including parents in exercise programs or not results in a positive outcome is of high interest to physiotherapists designing such activity programs.

Methodology

This study is handled purely hermeneutic. A systematic literature research was conducted in the databases PubMed and Pedro. Most used studies are designed as Clinical Trials, Clinical Controllled Trials and Randomized Controlled Trials. If relevant, further studies with alternative study designs are included. Physical activity and body fat percentage are measured, to record the study effectiveness. Significant results over 75% are considered as consistent evidence for a hypothesis. Significant results below 75 disprove an assumption.

Results

In order to answer the central question, 14 relevant studies were used. 71.4% of the studies including parents show significantly positive results. One study achieved a result which shows only one significantly positive part. Whereas 83.3% of the studies excluding parents show significantly positive results. Overall these data suggest that exercise

programs without parents have a better outcome than studies including parents. This result however has to be viewed critically, because there are some limitations.

Conclusion

The intervention and the types of parental involvement are very different, so the conclusion is, that further research should go on.

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