Titelaufnahme

Titel
Einfluss von Beckenbodentraining auf Senkungsbeschwerden und gleichzeitig vorhandene Belastungsinkontinenz
Weitere Titel
Impact of Pelvic Floor Muscle Training on Pelvic Organ Prolapse and coexistent Stress Urinary Incontinence
VerfasserMuckhoff, Christian
GutachterStelzhammer, Christine
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Genitaldeszensus / Senkungsbeschwerden / Belastungsinkontinenz / Beckenbodentraining / BBT
Schlagwörter (EN)POP / Pelvic Organ Prolapse / SUI / Stress Urinary Incontinence / PFMT / Pelvic Floor Muscle Training
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext

Ein großer Teil der weiblichen Bevölkerung ist gefährdet mindestens einmal im Leben unter Senkungsbeschwerden zu leiden und gleichzeitig stressinkontinent zu sein. Will man diese Krankheitsbilder physiotherapeutisch behandeln, stößt man unweigerlich auf die Beckenbodenmuskulatur und dem Training ebendieser.

Methodik

Die vorliegende Arbeit ist eine nicht-empirische Forschungsarbeit. Für die Literaturrecherche wurden Fachzeitschriften, Studien und Bücher herangezogen, welche primär online über das Internet abgerufen wurden. Neben der Literaturrecherche wurde auch auf die Ergebnisse des an der FH Campus Wien durchgeführten Projektes „BBT bei POP – homebased vs. supervidiert“ zurückgegriffen.

Hauptergebnisse

Bei allen drei Studien die zur Analyse herangezogen wurden konnte der wesentlichste Wiederbefundungsparameter des Prolapses bei einer statistisch signifikant hohen Anzahl der Patientinnen herabgesetzt werden. Es zeigt sich außerdem, dass eine konservative Therapie inklusive Beckenbodentraining nicht nur den Prolaps sondern auch eine gleichzeitig vorhandene Belastungsinkontinenz verringern kann.

Schlussfolgerung

Sind beide Pathologien simultan vorhanden kann Beckenbodentraining, das auf eine Behandlung des Prolapses ausgerichtet ist, sowohl den Schweregrad und den Einfluss der Senkung auf die Lebensqualität als auch die Belastungsinkontinenz positiv beeinflussen. Aufgrund der geringen Dichte an Studien die sich mit Beckenbodentraining bei POP beschäftigen und zugleich auf eine eventuell vorhandene Belastungsinkontinenz eingehen, sind weitere Arbeiten in diese Richtung notwendig um die Forschungsfrage genauer untersuchen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Context

A large part of the female population is at least once in a lifetime at risk to suffer at pelvic organ prolapse and stress urinary incontinence simultaneously. If you want to treat these diseases as a physiotherapist, you inevitably come across the pelvic floor muscles and its training.

Methodology

The present study is a non-empirical research. For the literature research mostly research journals, studies and books were used, accessed online via the internet. In addition to the literature research the outcomes of the project „PFMT at POP – homebased vs. supervised“ at the FH Campus Wien were used.

Main Results

In the three studys which were used for analysis the main outcomes for pelvic organ prolapse could be reduced at a statistically high number of patients. Furthermore it seems that conservative therapy including pelvic floor muscle training not only reduces prolapse symptoms but also a co-existing stress urinary incontinence.

Conclusions

Pelvic floor muscle training tailored to pelvic organ prolapse can reduce severity and bother of the quality of life from pelvic organ prolapse as well as a simultaneously stress urinary incontinence. Due to the low amount of studies that deal with pelvic floor muscle trianing in pelvic organ prolapse with coexisting stress urinary incontinence more research is necessary for an accurate response to the research question.