Titelaufnahme

Titel
Unterschiede im zeitlichen Ablauf von Hüft- und LWS-Bewegungen bei gesunden Kindern im Alter von 7-9 Jahren bei Sit-to-Stand nach dem Lift-Off
Weitere Titel
Differences in the timing of the hip- and lumbar-spine movements in healthy children aged 7-9 years by sit-to-stand after lift-off
VerfasserMüllner, Dominik
Betreuer / BetreuerinWidhalm, Klaus
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sit-to-Stand / Kinder / Biomechanik / Lendenwirbelsäule / Hüfte / Hüftwinkel / LS03-Winkel / SAC1-Winkel / Lendenlordose / Ratio / Range of Motion / ROM / Marker
Schlagwörter (EN)Sit-to-Stand / children / biomechanics / lumbar spine / hip / hip angle / LS03-angle / SAC1-angle / Ratio / Range of Motion / ROM / marker
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext:

Chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Österreich. Diese Schmerzen betreffen nicht nur die ältere Generation. Bereits Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr sind davon betroffen. Am häufigsten treten die Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule, gefolgt von der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule auf.

Der Sit-to-Stand ist ein Bewegungsübergang, der viele Aufgaben an den Bewegungsappa-rat stellt. Deshalb wird er oft in der Bewegungsanalyse verwendet. Die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können den Sit-to-Stand beeinflussen. Bereits 15-Jährige sind von Schmerzen im unteren Bereich des Rückens betroffen und dadurch könnten schon Verän-derungen der Bewegungskoordination bestehen. Dennoch sind Untersuchungen bei ge-sunden Kindern noch sehr rar, um mögliche schmerzprovozierende Bewegungsmuster er-kennen zu können.

Methodik:

Diese Bachelorarbeit wird im Zuge einer observativen Querschnittsstudie, die bei acht gesunden Kindern durchgeführt wird, geschrieben. Die Kinder sind zwischen sie-ben und neun Jahre alt. Mittels Highspeed-Kameras und einer Software wird der Bewe-gungsablauf Sit-to-Stand aufgenommen. Die Kinder werden davor mit reflektierenden Mar-kern beklebt. Mit einer Videoanalysesoftware werden die Daten ausgewertet.

Hauptergebnisse:

Es ließ sich feststellen, dass es Abweichungen in der Dauer und dem Zeitpunkt des Lift-Off zu anderen Studien gibt. Es gibt ProbandInnen, die bei der Range of Motion deutliche Abweichungen zu den anderen TeilnehmerInnen dieser Studie zeigen. Der zeitliche Ablauf weißt in der Lendenlordose und beim Pelvic Tilt Unterschiede auf.

Schlussfolgerung:

Da es Unterschiede im Bewegungsablauf zwischen den ProbandInnen gibt, ist es notwendig, weitere Studien mit einer größeren ProbandInnenanzahl und mehr gemessenen Versuchen durchzuführen. Solche Studien könnten Abweichungen eindeuti-ger belegen und somit eine Indikation für die Physiotherapie darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

Context:

Chronic pain in the spine are the most common diseases in Austria. These pains affect not only the older generation. Already young people from the age of 15 are affected. The most common complaints occur in the lumbar spine, followed by the cervical spine and the thoracic spine.

The Sit-to-Stand is a movement transition, which supports many tasks at the musculoskel-etal system. Therefore, it is often used in the motion analysis. The pain in the lumbar spine can affect the Sit-to-Stand. 15-year-old already affected by pain in the lower back, changes in motor coordination might already exist. Nevertheless, studies by healthy children are still very scarce in order to identify possible pain provoking patterns of movement.

Methods:

This bachelor thesis is written in the course of observative cross-sectional study, carried out with eight healthy children. The children are between seven and nine years old. Using high-speed cameras and a software to record Motion sequence Sit-to-Stand. Before this, the children are paste with reflective markers. With a video analysis software, the data is evaluated.

Main results:

It could be said that there are variations in the duration and the time of lift-off to other studies. There are test subjects, they show at the Range of Motion significant de-viations to the other participants of this study. The timing in lumbar lordosis and the Pelvic Tilt show differences.

Conclusion:

Since there are differences in movement between the probands, it is neces-sary to carry out further studies with a larger number of subjects and more measured tests. Such studies could demonstrate differences clear and therefore constitute an indication of physiotherapy.